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Südlink-Gegner bleiben skeptisch

Garbsen Südlink-Gegner bleiben skeptisch

Die Bürgerinitiativen gegen den Südlink durch Garbsen bleiben trotz guter Nachrichten skeptisch. Zum Tisch ist zumindest ein Vorschlag aus Thüringen, nach dem die Trasse durch Frielingen gebaut worden wäre.

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"Halb erfreulich": Wilfried Aick und seine Mitstreiter der Garbsener Bürgerinitiativen gegen den Südlink bleiben wachsam.

Quelle: Bernd Riedel/privat (Archiv)

Garbsen.  Aufatmen in Frielingen: Ein Vorschlag aus Thüringen, nachdem die Stromtrasse Südlink durch den Ort verlaufen wäre, ist vom Tisch. Das teilte Wilfried Aick von den Garbsener Bürgerinitiativen gegen den Südlink am Mittwochabend im Ortsrat Garbsen mit, nannte das Ergebnis aber nur „halb erfreulich“.

Denn gleichzeitig hob Aick hervor, dass Garbsen beim Thema Südlink noch lange nicht „aus dem Schneider ist“. Der Netzbetreiber Tennet bevorzuge zwar nach wie vor die Variante im Osten der Region Hannover, in der die Trasse nicht durch Garbsen führen würde. Zumindest als Ersatzlösung liege die westliche Variante aber weiter in der Schublade. „Am Ende entscheidet die Bundesnetzagentur. Noch ist nichts definitiv“, mahnte Aick zur Wachsamkeit.

Im September hatte die Landesregierung in Thüringen überraschend mehrere neue Vorschläge zum Verlauf der Trasse unterbreitet. Die sollten – und das überrascht schon weniger – durchweg nicht durch Thüringen führen. Aicks vielsagender Kommentar dazu: „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

Die Stromtrasse Südlink soll von 2025 an Windstrom von den Küsten Norddeutschlands nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren.

Von Gerko Naumann

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