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Garbsen trifft Kuba: Kulturzelt ist eröffnet

Garbsen Garbsen trifft Kuba: Kulturzelt ist eröffnet

Großer Trommelwirbel, poetische Artistik, Kuba-Klänge und karibisches Lebensgefühl: Das Kulturzelt auf dem Rathausplatz ist eröffnet. Kinder und Jugendliche aus Garbsener Schulen formten zum Auftakt einen groovenden Klangkörper, bevor die Band Soneros de Verdad das ganze Zelt zum Tanzen brachte.

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Kraftvoll und groovend: Schüler aus Garbsen, Wunstorf Schulen stimmen mit einem großen Trommelwirbel auf das Programm des Kulturzelts ein.

Quelle: Jutta Grätz

Garbsen-Mitte. Rauch, schummriges Licht, Caipirinha - fast fühlen sich die mehr als 200 Besucher des Kulturzeltes in einer Bar von Buena Vista, Havannas berühmten Stadtteil. Und dann erklingt der Son Cubano - Kubas Urklang, von dem sich der Salsa, der Cha Cha Cha und der Mambo ableiten. Die Band Soneros de Verdad hat am Donnerstagabend das Kulturfestival auf dem Garbsener Rathausplatz eröffnet und mit ihrem Auftritt ein musikalisches Ausrufezeichen gesetzt.

Die sieben Vollblutmusiker spielen den Son voller Temperament und Melancholie, voll Feuer und Leidenschaft. Sänger Luis Frank hat nicht nur eine energiegeladene Bühnenpräsenz. Seiner charismatischen Stimme kann das Publikum nicht lange widerstehen. Nach zwei Stücken hält es einen Großteil der Gäste nicht mehr auf den Stühlen der Manege, und sie beginnen zu tanzen.

Und dann kommen Melanie dos Santos und Mario Limon auf die Bühne. Limon ist Tanzlehrer aus Hannover, er hat eine ganze Tanzgruppe mitgebracht, alle, wie er, weiß gekleidet.  Wie eine Welle erfasst die Musik das Publikum: Das ganze Kulturzelt tanzt und lässt sich mitreißen. Etwa wenn La’zaro Dilout virtuos seine Trompete spielt oder Carlos Queral mit kraftvollen Riffs seine Gitarre erklingen lässt.  Und ganz besonders, wenn Beethovens "Freude, schöner Götterfunken" in einem Song auf den Sommerhit "Macarena" trifft. "Der karibische Rhythmus verkörpert Lebensfreude pur", sagt Besucherin Charlotte Laube, "Ich wusste gar nicht, dass die Garbsener so locker sind."

Vor dem Konzert bedankten sich die Organisatoren Fettah Diouri und Dirk Ihle vom hannoverschen Kulturzentrum Pavillon beim städtischen Kulturzelt-Team, allen voran Uwe Witte, Sigrid Ullmann und Detlef Kuckuck. Diouris Versprecher "Wir können nichts für das Wetter, nur für das Programm - Gehrden hat ein großes Herz"  war dann auch die Steilvorlage für Bürgermeister Christian Grahl. "Wir freuen uns sehr, dass das Kulturzelt bei uns in Garbsen ist. Dieses Konzert ist ein toller Auftakt für zehn Tage prallvolle Kultur mit mehr als 40 Garbsener Initiativen und vielen Profis."

Mit einem kraftvollen und groovenden großen Trommelwirbel hatten vor dem riesigen Zirkuszelt  Kinder und Jugendliche aus Garbsen, Wunstorf und Hannover auf das Festival eingestimmt. Mit dabei waren auch Jungen und Mädchen aus der Ilmasi-Schule und  der Grundschule James Krüss. Das Saxofon-Ensemble des Johannes-Kepler-Gymnasiums sowie Kirsten Hake und Roulin Feng an der Querflöte, begleitet von Christoph Slaby, gestalteten konstrastreich die leisen Töne.

Am Sonntag beginnt das Kulturzelt um 10 Uhr mit einem Zeltgottesdienst, ab 14 Uhr ist Familientag mit vielen Mitmachangeboten. Ab 20 Uhr lesen Uwe Janssen und Imre Grimm aus ihrem Programm "Zehn Jahre Ekstase".

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Von Jutta Grätz

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