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Nachrichten Verwaltung bekämpft Ratten in der Leibnizstraße
Umland Garbsen Nachrichten Verwaltung bekämpft Ratten in der Leibnizstraße
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00:15 14.09.2017
In der Leibnizstraße haben Ratten die Regenwasserkanalisation befallen. Quelle: Symbolbild
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Berenbostel

Zuletzt war der B-6-Parkplatz in Höhe Osterwald wegen Rattenbefall ins Gerede gekommen. Anwohner klagten  noch vor einigen Monaten, dass die Tiere am hellichten Tag auf ihren Grundstücken herumliefen. Grund: wilder Müll. Die Rattenbekämpfung in der Leibnizstraße hat Anwohner Horst Wilkens ins Rollen gebracht. Er sprach CDU-Politiker an und sagte, er selbst und andere hätten mehrfach Ratten tagsüber durch die Leibnizstraße laufen sehen. Die Ratten hätten augenscheinlich keine Scheu vor Menschen. Also seien es entweder sehr viele Ratten in der Kanalisation oder sie fänden nicht genug zu fressen, sodass sie im öffentlichen Raum nach Futter suchten.

Ein Rattenbefall in der Leibnizstraße war der Verwaltung bis zur Beschwerde nicht bekannt. Eine sofortige Kontrolle bestätigte die Einschätzung der Anwohner: Es liege ein Befall in der Regenwasserkanalisation vor, schreibt die Verwaltung in ihrer Antwort. Außer in der Leibnizstraße in Berenbostel gebe es einen Befall derzeit am Aha-Containerplatz Am Kanal in Altgarbsen und in der Händelstraße, ebenfalls Altgarbsen. Bekämpfungsmaßnahmen seien eingeleitet.

Diese drei Fälle seien jedoch "in keiner Weise mit der Situation auf dem Parkplatz an der B6 vergleichbar", schreibt die Verwaltung. Es gebe "nahezu immer" kleine, lokal begrenzte Bereiche in der Stadt, in denen Rattenbefall vorliege. Bei fachgerechter Bekämpfung seien diese Areale nach kurzer Zeit wieder rattenfrei. Für einen systematischen Rattenbefall in der Stadt gebe es keine Hinweise.

Nach der Biozid-Verordnung sei die vorbeugende Bekämpfung von Ratten verboten. Daher könne die Stadt immer erst reagieren, wenn ein Rattenbefall vorliege - und das geschehe unmittelbar. Im Fall der Leibnizstraße war die Anfrage der CDU am 30. August eingegangen. Kontrolliert wurde noch am selben Tag.

Die Verwaltung weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass bei Rattenbefall auf privaten Flächen die Grundstückseigentümer für die Bekämpfung zuständig seien. Wenn es Beschwerden gebe, würden die Grundstückeigentümer "regelmäßig aufgefordert", die Ratten zu bekämpfen. Häufig sei es erforderlich, die Privatgrundstücke mit einer Fachfirma bei einem Ortstermin mit dem Grundstückseigentümer zu besichtigen.

In der Schmutzwasserkanalisation geht die Verwaltung systematisch vor: Im vierten Quartal jedes Jahres würden dort Rattenköder ausgelegt. Das habe seinen Grund darin, dass sich Ratten erst bei kälterer Witterung in die Kanäle zurückziehen.

Fotostrecke Garbsen: Verwaltung bekämpft Ratten in der Leibnizstraße

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