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Garbsen Der Weg zur Arbeit ist der Weg nach Hause
Umland Garbsen Der Weg zur Arbeit ist der Weg nach Hause
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00:15 14.10.2018
In der IGS-Turnhalle: Dort bringt Stefan Pape junge Leute in Bewegung. Quelle: Mirko Bartels
Garbsen

Stefan Pape ist ein Garbsener Urgestein. Schon sein Vater machte hier für die UWG Politik. Pape arbeitet als Schulsozialarbeiter in Garbsen und leitet Woche für Woche 50 Kinder und Jugendliche beim Parkour-Training an.

Ich lebe gern hier, weil …

… ich als gebürtiger Berenbosteler an vielen Wirkungsstätten bin, die ich von klein auf kenne. Es ist in meinem bislang siebten Berufsjahr für unsere Stadt Garbsen immer noch etwas Besonderes, täglich nach Garbsen zu kommen. Einige Schulen und Turnhallen, an denen ich arbeiten darf, habe ich als Heranwachsender selbst besucht. Das ist besonders und für mich eine Art des Nachhausekommens.

Dennoch vermisse ich in meiner Stadt ...

… besonders nachvollziehbar nach diesem herrlichen Sommer: den Badepark Berenbostel. Umso mehr freue ich mich darüber, dass unsere Stadt für ihre Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und besonders auch die Schwimmvereine ein neues Freibad gestalten wird.

Welches ist die schönste Erinnerung, die Sie mit Ihrem Heimatort verbinden?

Das ist schwer! Zuallererst mein Zuhause - keine Frage. Und neben den allsommerlichen langen Tagen im Badepark, dem Leben in Garbsener Sportvereinen, meiner Schulzeit an der IGS auch noch die sehr schöne Zeit in der Jugendgruppe der Stephanusgemeinde. Da fällt mir ein, dass Garbsen es mal vollbracht hatte, Anfang der Neunzigerjahre große Open-Air-Konzerte unter anderem mit Bryan Adams und den Simple Minds zu veranstalten. Großes Kino! Das war einsame Spitze!

Wären Sie ein Fremdenführer in Ihrem Heimatort, was würden Sie Ihren Gästen zuerst zeigen?

Da ich es liebe, mich draußen aufzuhalten, würde ich mit meinen Gästen die Garbsener Schweiz und den Blauen See besuchen. Auch eine Fahrt mit den Fahrrädern über die Dörfer wäre mit dabei.

In welchem Verein oder welcher Institution engagieren Sie sich und warum?

Ich gehöre seit 2012 zum Team der Schulsozialarbeit/Abteilung Jugend und Integration der Stadt Garbsen. Als Schulsozialarbeiter halten wir einen besonderen Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen an unseren Schulen, gerade in Einzelgesprächen oder auch – wie bei mir – in musikalischer Kleinstgruppenförderung kommt dies zum Tragen. Und als Leiter des wöchentlichen Parkour-Trainings zeige ich den mittlerweile mehr als 50 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen Alternativen zur Freizeitgestaltung und fördere sie kreativ.

Wohin führte Sie Ihre jüngste Urlaubsreise, und worauf haben Sie sich bei Ihrer Rückkehr am meisten gefreut?

Die letzte Reise führte mich mit Garbsener Jugendlichen in den Sommerferien für 14 Tage an die Ardeche zum Zelten, Kanufahren und Klettern. Dies war eine ganz besondere Reise für mich, bin ich doch zum ersten Mal dort als Betreuer mitgefahren. Die Stadt Garbsen bietet in jeden Sommerferien Ferienfahrten für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren an. Nach Frankreich, Italien, und für die Kleinen geht es auf eine Nordseeinsel. Da ist für jeden was dabei. Gefreut habe ich mich auf meine Töchter und meine Frau, selbstredend!

Unser Foto zeigt Sie an Ihrem Lieblingsplatz. Welcher ist das?

Das ist die IGS-Turnhalle. Die Kinder und Jugendlichen aus der Parkour-Gruppe und ich sind sehr dankbar, dass wir hier mit professionellen Geräten trainieren dürfen. In den vergangenen Jahren durfte ich ein Cube-Set und ein Airtrack-Kissen für diese sich immer weiter entwickelnde Szene erwerben. Das ist großartig.

Von Nadine Kirst

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