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Garbsen Wege im Stadtpark werden trocken gelegt
Umland Garbsen Wege im Stadtpark werden trocken gelegt
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10:27 06.12.2018
Im Stadtpark weichen die Wege auf - Stadt und Region sanieren ab 2019. Quelle: Markus Holz
Garbsen-Mitte/Berenbostel

Drei Tage Dauerregen, danach sind die Wege im Stadtpark nur noch mit Gummistiefeln zu begehen. Das Ärgernis soll ein Ende haben: Stadt und Region wollen 225.000 Euro investieren.

Das Ärgernis sollte schon 2018 ein Ende haben, zumindest in den besonders matschigen Abschnitten. Aber die Stadt fand für den Auftrag kein Unternehmen zu einem angemessenen Preis. 190.000 Euro sollte das Trockenlegen der Wege ursprünglich kosten. Die Rückmeldungen auf die Ausschreibung fielen deutlich höher aus. Die Ausschreibung wurde aufgehoben.

Planer in der Abteilung Stadtgrün haben das ganze Projekt neu konzipiert und erweitert. Sie haben bemerkt, dass der Bereich um den Holzsteg am Westufer absackt und gesichert werden muss. Das Ufer wird nicht befestigt. Aber die Stadt will neue Sandsteinquader so hinlegen, dass Besucher nicht mehr direkt ans Ufer gelangen. Das käme auch den falsch gefütterten Wasservögeln zu Gute. Allerdings bleibt die hölzerne Plattform erhalten.

Diese Wege im Stadtpark sollen in den nächsten zwei Jahrzehnten saniert werden. Quelle: Stadt Garbsen

Die Region Hannover, seit den Anfängen des Stadtparks finanziell engagiert, hat jetzt ihren Zuschuss zugesagt. Sie will annähernd 60 Prozent der Kosten tragen, maximal 135.000 Euro. Noch in diesem Jahr soll der Wegebau erneut ausgeschrieben werden, damit im Sommer 2019 begonnen werden kann. Nach und nach sollen bis 2036 alle Wege saniert werden. Priorität hat die Hauptverbindung zwischen B6, vorbei am Schwarzen See und dem Kinderspielplatz bis Theodor-Lessing-Ring. Das aufgeweichte Gesteinsgranulat soll entfernt werden. Der Weg erhält ein höheres Fundament und wird gepflastert.

Region und Stadt haben außerdem zwei Areale im Stadtpark ausgewählt, in denen Bienenweiden angelegt werden. 7000 Euro zahlt die Region dafür, die Stadt legt 5000 Euro dazu. Die Lage der Wiesen ist so gewählt, dass sie für Besucher zu erreichen sind. Schüler sollen die Parkflächen als Untersuchungsbereich nutzen können. Es „ist ein dramatischer Rückgang an Insekten festzustellen. Ergebnisse verschiedener Studien kommen zu einem Rückgang der Fluginsekten um 75 Prozent“, schreibt die Region.

Von Markus Holz

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