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Garbsen LKW-Unfall auf der A 2: Fahrer stirbt am Unfallort
Umland Garbsen LKW-Unfall auf der A 2: Fahrer stirbt am Unfallort
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20:29 27.02.2019
Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle und leisten Erste Hilfe. Quelle: Christian Elsner
Hannover

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn 2: Zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen hat sich am Mittwoch gegen 15 Uhr in Fahrtrichtung Berlin ein Auffahrunfall mit insgesamt drei Lastwagen ereignet. Dabei kam der 62-jährige Fahrer eines 18-Tonners ums Leben. Laut Polizei hatte der Mann vermutlich das Ende eines Staus übersehen. Er war mit seinem LKW gegen 14.30 Uhr in einem Brückenbereich auf dem rechten Fahrstreifen fast ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren. Dabei wurde er in seinem Fahrzeug in der Fahrerkabine unter dem Heck des Sattelzuges eingeklemmt. Der Sattelzug wurde auf einen davor stehenden Tieflader geschoben. Beide Fahrer hatten zuvor das Stauende rechtzeitig erkannt und ihre Lastwagen zum Stehen gebracht. Sie blieben bei dem Aufprall des 18-Tonners unverletzt.

Unfallopfer war zunächst noch ansprechbar

Der Fahrer des 18-Tonners wurde jedoch lebensgefährlich verletzt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Schneidgerät aus der eingedrückten Fahrerkabine befreit werden. Wie die Polizei mitteilt, war das Unfallopfer unmittelbar nach dem Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte zunächst noch für kurze Zeit ansprechbar. Ein zufällig vorbeifahrender Notarzt hatte zuvor nach HAZ-Informationen sofort Erste Hilfe geleistet. Kurze Zeit später erlag der Fahrer des 18-Tonners jedoch seinen schweren Verletzungen. Anschließend eingeleitete Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte scheiterten. Auch ein alarmierter Rettungshubschrauber war vergeblich am Unfallort gelandet.

Ein Lastwagenfahrer ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 tödlich verletzt worden. Auf der Strecke in Richtung Berlin bildeten sich zwischen Luthe und Garbsen bis zu 16 Kilometer lange Staus.

Gaffer sorgen für zusätzliche Gefahren

Die Autobahn 2 war wegen des Verkehrsunfalls in Richtung Berlin für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Die Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr aus Seelze und der Berufsfeuerwehr Hannover sicherten die Unfallstelle und koordinierten die Aufräumarbeiten. Anschließend wurde der Verkehr ab etwa 16.30 Uhr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Trotzdem bildeten sich vor dem Unglücksort in Richtung Berlin Staus mit einer Länge von zeitweise bis zu 16 Kilometern. Laut Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen hatten unmittelbar nach dem Unfall in der Gegenrichtung zunächst neugierige Gaffer für zusätzliche Gefahren gesorgt. Die Höhe des entstandenen Schadens schätzt die Polizei auf 200.000 Euro.

Weiterer Unfall auf der Autobahn 7 am Morgen

Am Mittwochmorgen hatte sich auch auf der Autobahn 7 zwischen dem Kreuz Hannover-Ost und Hannover-Anderten schon ein schwerer Verkehrsunfall ereignet: An einem BMW war ein Reifen geplatzt. Der 47-jährige Fahrer verlor anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit dem Wagen in die Leitplanke. Dabei erlitt er laut Polizei leichte Verletzungen.

Von tm/Ingo Rodriguez

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