Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Gehrden Spanische Bilder in Gehrdener Krankenhaus
Umland Gehrden Spanische Bilder in Gehrdener Krankenhaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 11.07.2018
Rita Taticek zeigt ihre Bilder im Robert Koch Klinikum in Gehrden Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Anzeige
Gehrden

Die Künstlerin Rita Taticek stellt ihre neuen Bilder im Klinikum Robert Koch in Gehrden aus. Seit Anfang Juli hängen im Eingangsbereich des Krankenhauses 16 Bilder von der Barsinghäuserin. Die Bilder sind mit Tusche, Acryl- oder Aquarellfarben gemalt, doch Taticek wagt sich gerne an neue Techniken. „Früher habe ich nur mit Aquarellfarben gearbeitet, doch das trocknete mir zu schnell. Außerdem möchte ich immer wieder Neues ausprobieren und meine Grenzen austesten“, sagt Taticek.

Rita Taticek zeigt ihre Bilder im Robert Koch Klinikum in Gehrden Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Im Moment probiert die 76-Jährige viel mit der Pouring-Fluid-Gießtechnik aus. Bei diesem Verfahren werden zuerst vier verschiedene Farben mit Silikon in einen Becher gefüllt. Anschließend wird die Leinwand auf den Becher gelegt und mit Schwung umgedreht. „Zuerst fließt die Farbe mit dem Silikon langsam aus dem Becher und dann hebe ich die Leinwand hoch und fülle die Ecken aus. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, welche Farben in den Vordergrund treten und wie der Farbverlauf aussieht“, erklärt Taticek ihre neu erworbene Technik.

Ihre ersten Werke entstanden 1986 in der Volkshochschule Wennigsen. Damals sei sie oft unzufrieden mit dem Ergebnis gewesen und wollte besser werden. Taticek besuchte viele Seminare in Deutschland – aber auch an einer Kunstschule Escuela de Arte in der spanischen Stadt Sevilla. Und das Land am Mittelmeer ist ein zentraler Bestandteil ihres Lebens geworden. Seit vier Jahren ist sie Dozentin an der Kunstschule in Spanien und unterrichtet Senioren aus der ganzen Welt. Privat bleibt sie gerne von September bis März in ihrem Haus in Spanien und setzt ihre Ideen um. Viele der ausgestellten Bilder sind in Gehrden zu sehen und sollen die Besucher emotional berühren. „Die Besucher sollen Freude empfinden, wenn sie meine Bilder betrachten und die unterschiedlichen Farben aufnehmen“, sagt Taticek, Traurigkeit mag sie nämlich nicht, fügt die Künstlerin hinzu.

Schon als Kind saß sie mit ihren Cousinen im Wohnzimmer und hat mit Papier und Bleistift gemalt. „Ich habe schon so viele Bilder gemalt und gezeichnet, da habe ich gar nicht mitgezählt“, gibt die Künstlerin Taticek zu. Trotzdem wachse ihr jedes einzelne Kunstwerk ans Herz und ein Verkauf falle ihr manchmal schwer. Für Taticek ist es die zweite Ausstellung im Robert Koch Klinikum in Gehrden. In der erste Ausstellung im Jahr 2013 wurden ihre Aquarellbilder gezeigt. „Ich bin sehr stolz wieder in Gehrden ausstellen zu dürfen und möchte vielen Besuchern meine neuen Techniken zeigen“, bestätigt Taticek. Die Bilder sind noch bis zum 31. August im Eingangsbereich des Robert Koch Klinikums in Gehrden zu sehen.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das gute Wetter im Frühsommer bescherte dem Delfi-Bad den besten Saisonbeginn seit Jahren. Die Hoffnungen auf einen heißen Sommer haben sich nach der schlechten letzten Saison damit bisher erfüllt.

08.07.2018

Der erste Wikingerschach-König aus Gehrden wurde gefeiert. Der zwölfjährige Yannick hat seine Mitstreiter in spannenden Kubb-Spielen besiegt und freut sich über den einzigartigen Titel.

06.07.2018

Eine rund 700 Meter lange und zwei Meter breite Ölspur hat am Donnerstagnachmittag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

06.07.2018
Anzeige