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Gehrden Auto prallt gegen Baum – Fahrer lebensgefährlich verletzt
Umland Gehrden Auto prallt gegen Baum – Fahrer lebensgefährlich verletzt
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12:54 06.09.2018
Frontal gegen einen Baum ist dieser Mini zwischen Leveste und Redderse gefahren. Quelle: Christian Elsner
Gehrden

Auf der L390 zwischen Leveste und Redderse hat sich am Donnerstagmorgen ein schwerer Unfall ereignet: Gegen 8.15 Uhr ist ein Auto gegen einen Baum geprallt. Ein weiteres Fahrzeug war nicht am Unfall beteiligt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der Mann mit seinem BMW Mini Cooper S auf der L 390 aus Redderse kommend in Richtung Leveste unterwegs. In einer Linkskurve, kurz hinter dem Abzweig nach Gehrden, verlor der Fahrzeugführer aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Auto und prallte mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum. Dabei wurde die Karossiere des Mini verformt, sodass der Mann sich nicht selbst befreien konnte.

Kurz nach dem Aufprall ging der Mini in Flammen auf. Beim Eintreffen des Löschzuges der Ortswehr Redderse hatten Ersthelfer den schwer verletzten Fahrer bereits durch ein Autofenster aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreit. Flammen schlugen aus dem Wagen, es gab erhebliche Rauchentwicklung. Gemeinsam mit der Feuerwehr Gehrden löschten Einsatzkräfte unter Atemschutz den brennenden Wagen mit Wasser und Schaum. Zudem entfernten sie deformierte Fahrzeugteile mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät, um an alle brennenden Bereiche zu gelangen.

Lebensgefährliche Verletzungen hat sich der Fahrer eines Mini zugezogen, als er zwischen Leveste und Redderse mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum prallte.

Der 56-jährige Fahrer aus Hannover wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Laut Polizei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu.Für zweieinhalb Stunden musste die L 390 zwischen Redderse und Leveste voll gesperrt werden. Den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf 5000 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0511) 1091888 zu melden.

In der Vergangenheit ist es immer wieder zu schweren Unfällen auf der Strecke zwischen Redderse und Leveste gekommen. Seit Längerem gibt es deshalb seitens der Verkehrsbehörde Überlegungen, die L 390 zu entschärfen. Mögliche Maßnahmen gab es viele: Ausbau der Fahrspur, vor den Kurven Tempo-70-Limits, Schutzplanken vor Bäumen, Randstreifenbefestigung oder Baumrückschnitte. Letztlich ist entschieden worden, in dem gefährlichen Kurvenbereich der Strecke nur noch 70 Kilometer die Stunde zu erlauben. „Und wir wollen die Schilder auch deutlich sichtbarer machen“, sagt Reinhard Bruns von der Polizeiinspektion (PI) Garbsen. Ein Ausbau der Straße sei zwar auch eine Überlegung, doch „die Landesmittel sind rar“.

Von Stefan Bürgel und Dirk Wirausky

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