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Nachrichten DRK ehrt Werner Radny für 100. Blutspende
Umland Gehrden Nachrichten DRK ehrt Werner Radny für 100. Blutspende
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00:33 30.03.2018
Jutta Beier (links) und Andrea Nitsch (rechts) bedanken sich bei Werner Radny für dessen 100. Blutspende. Quelle: Marcel Sacha
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Gehrden

 Wer sich dazu bereiterklärt, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) etwas von seinem Blut zu spenden, kann sich stets im Anschluss auf ein reichhaltiges Büfett zur anschließenden Stärkung freuen. Die Nachfrage nach Mettbrötchen und Eiersalat bei der Blutspendeaktion des DRK Gehrden am Montag war jedoch deutlich geringer als sonst. Lediglich 80 Bürger kamen im Bürgersaal vorbei, um die Blutvorräte des DRK aufzufüllen. In der Vergangenheit lag die Zahl der Spender im Durchschnitt bei etwa 120. Die Vorsitzende des Gehrdener Ortsvereins Andrea Nitsch ist sich jedoch sicher, dass sie am Ende des Jahres wie üblich auf rund 500 Spenden kommen werden. „Sicherlich sind aufgrund der Osterferien viele regelmäßige Spender verreist“, sagte sie.

Rund 80 Gehrdener spenden im Bürgersaal Blut. Quelle: Marcel Sacha

Trotz der vergleichsweise niedrigen Beteiligung gab es am Montag etwas zu feiern: Werner Radny hat dem DRK Gehrden bereits zum 100. Mal Blut gespendet. Für die Vorsitzende Anlass genug, um sich bei ihm im Namen des Ortsvereins gebührend zu bedanken. Seit mehr als 25 Jahren besucht der Gehrdener so oft wie möglich die Blutspendeaktionen. Ein Arbeitskollege habe ihn damals einfach mal mitgenommen, berichtete er. „Schnell wurde es dann zur Gewohnheit“, sagte der 66-Jährige.

Zwar freue er sich stets auch über das leckere Essen im Nachgang, doch seine eigentliche Motivation sei der Dienst an der Gemeinschaft. „Schließlich kann auch ich jederzeit in die Situation kommen, in der ich auf Blut anderer Menschen angewiesen bin.“ Solange er fit und gesund bleibt, werde er auch weiterhin das DRK durch seine Spenden unterstützen. „Es tut mir ja nicht weh“, sagte Radny.

Zahlreiche Helferinnen schmieren die Brötchen und Brote für die Spender. Quelle: Marcel Sacha

Mittlerweile müssen Spender jedoch etwas mehr Zeit für die Blutentnahme mitbringen. Eine neue Regelung sieht vor, dass der Arzt aus Gründen der Privatsphäre einen separaten Raum benötigt, in dem er die Blutspender einzeln auf ihre Tauglichkeit untersucht. Im Bürgersaal entstanden dadurch trotz der geringen Frequentierung längere Schlangen vor dem Arztzimmer.

Von Marcel Sacha

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