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Umland Gehrden Nachrichten Ein fast vergessenes Denkmal
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20:28 09.01.2014
Von Dirk Wirausky
Das Holle-Denkmal auf dem Suerser Berg. Quelle: Dirk Wirausky
Gehrden

Der Gedenkstein erinnert an Carl Ludewig von Holle, der im Alter von vermutlich 30 Jahren in der Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 1815 gefallen ist. Über die Todesumstände ist nichts bekannt.

Informationen über Holle hat vor allem Rainer Piesch, Mitglied des Heimatbundes, zusammengetragen. Demnach war Holle Vollwaise, und er kam auf das Gut Franzburg nach Gehrden. Dort wuchs er zusammen mit Otto von Reden auf. Das Denkmal wurde von Holles Freunden und von Otto von Reden zum Andenken an seinen Jugendfreund aufgestellt. „Dem Freunde der Natur, dem Unvergesslichen Gespielen froher Jugendjahre setzten hier wo er gern weilte diesen Denkstein liebende Freunde“, heißt es in der Inschrift.

Auch von Reden nahm laut Piesch an der Schlacht von Waterloo teil, als Chef einer von ihm selbst geworbenen Kompanie des Kielmannseggeschen freiwilligen Jägerkorps. Holle, der den Rang eines Hauptmannes bekleidete, wiederum gehörte der Königlich Deutschen Legion an. Sie war ein deutscher militärischer Großverband in britischen Diensten und kämpfte gegen die von Napoleon geführten Franzosen.

Der Heimatbund will sich den Zeugnissen der Vergangenheit verstärkt widmen. Einen Kulturpfad, der wichtige historische Stellen Gehrdens zusammenfasst, könnte sich der Vorsitzende Dieter Mahlert vorstellen. Solche Relikte wie das Holle-Denkmal dürften nicht in Vergessenheit geraten. Um den Zustand des Sandsteinquaders sorgt er sich. Es müsse unbedingt erneuert werden.

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