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17:09 25.02.2018
Im Neubaugebiet Großes Neddernholz soll ein zentraler Platz entstehen mit Bouleanlage und Sitzplätzen. Quelle: Rodriguez
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Gehrden

 Eines war den Planer und der Stadt wichtig: In die Gestaltung der Freiflächen im Baugebiet Großes Neddernholz sollten auch die Wünsche der Anwohner einfließen. Das sei auch gelungen, sagte Fachdienstleiter Holger Spohr im Ausschuss für Energie und Umwelt.

Verantwortlich für die Umsetzung ist der Landschaftsplaner Dieter Grundmann. Sein Entwurf hat drei Eckpfeiler. Die Begrünung der Randbereiche, die Bepflanzung der Straßen sowie die Gestaltung eines Spielplatzes und eines zentralen Platzes. 

Der Spielplatz am Hellweg wird demnach in zwei Flächen aufgeteilt. Zum einen soll er Spielmöglichekiten für Jungen und Mädchen bis sechs Jahren bieten, zum anderen sollen auf der Anlage auch ältere Kinder ihren Spaß haben. Für sie werden deshalb unter anderem eine Vogelnestschaukel und ein Klettergerüst aufgebaut. Für die Kleineren plant Grundmann einen Sandspielbereich mit einer Spielhütte inklusive Rutsche und Wipptieren. „Auf der Fläche sollen besondere Spielgeräte stehen, die die Kinder nicht auch im heimischen Garten haben“, sagte Grundmann. Vom Tisch ist die Idee, auf der benachbarten Rasenfläche einen Bolzplatz anzulegen.

Am Hellweg soll ein neuer Kinderspielplatz angelegt werden. Quelle: Rodriguez

Etwas Besonderes ist auch ein zentraler Platz mitten im Wohngebiet. Dort sollen sich die Anlieger treffen; unter anderem wird eine Bouleanlage eingerichtet. Dazu werden Sitzbänke aufgestellt und Bäume gepflanzt. 

Im Wohngebiet Großes Neddernholz soll ein zentraler Platz miz Bouleanlage und Sitzbänken eingerichtet werden. Quelle: Stadt Gehrden

Bäume wie Feldahorn, Ulme, Linde, Amberbaum oder Kirsche werden auch die Straßen im Großen Neddernholz säumen. Und auch in den Außenbereichen sollen Bäume aufgestellt werden, unter anderem Obstbäume. Mit Blick auf den südlichen Bereich gefällt dies den Politikern allerdings nur bedingt. Ihre Sorge: Die Bäume werfen dort zu viel Schatten auf die angrenzenden Grundstücke, die Pflege der Bäume sei kostenintensiv und das herabfallende Obst locke zu viele Wespen an. „Und wer erntet das ganze Obst eigentlich“, fragte Peter Lübcke (CDU). 

Gänzlich auf die Obstbäume verzichten, können die Planer jedoch nicht. Sie sind im B-Plan festgeschrieben. Laut Grundmann sei auch nur eine geringfügige Beschattung für die Privatgrundstücke zu erwarten. Und Wespen gebe es überall. „Damit müssen alle umgehen können“, sagte er. 

Dennoch: Zwar stimmten letztlich alle Fraktionen der Freilandplanung zu, das Anpflanzen von Obstbäume solle aber mit den betroffenen Anliegern im südlichen Bereich des Großen Neddernholz  individuell abgesprochen werden. Und eine Lösung für das Obst scheint auch gefunden. Gisela Wicke (Gruppe Grüne/Linke) kündigte an, dass der Naturschutzbund das Obst einsammeln und verwerten könne.

   

Von Dirk Wirausky

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