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Umland Gehrden Nachrichten Neue Bäckerei am Kreisel geplant
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00:16 12.10.2018
Freie Fläche: Eine Bäckerei plant am Kreisel an der Ronnenberger Straße eine Filiale eröffnen. Quelle: Wirausky
Gehrden

Siedelt sich in Gehrden eine weitere Bäckerei an? Zumindest gibt es entsprechende Pläne. Demnach liegt der Stadt Gehrden der Antrag eines in der Region Hannover ansässigen und bekannten Bäckereiunternehmens vor, im Kreuzungsbereich der K230 und K 231 ein Bäckereigastronomiebetrieb errichten zu dürfen. Die zu beplanende Freifläche, die in Privatbesitz ist, ist etwa 3400 Quadratmeter groß und liegt direkt an den Kreisstraßen. Aus Sicht des Unternehmens sei das eine geeignete Fläche und ein günstiger Standort, sagt Wolfgang Middelberg, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt.

Freie Fläche: Eine Bäckerei plant am Kreisel an der K230 und K231 eine Filiale eröffnen. Quelle: Wirausky

Ziel des Unternehmens ist nach eigenen Angaben „ein wunderschönes Gebäude zu errichten, in dem es von Frühstück über leichte Bäckersnacks und Nudelgerichte zum Mittag, bis zum Flammkuchen am Abend für den Autofahrer, Pendler und Nachbarn – insbesondere auch für die Firmen des nahen Gewerbegebietes – ein vielfältiges Angebot gibt“.  Zudem soll Platz geschaffen werden für kleinere Veranstaltungen, Seniorentreffs, Kindergruppen oder Familienfeiern. Laut Antragsteller ist die angestrebte Zielgruppe nicht die gleiche, welche die alteingesessenen Bäckereibetriebe der Innenstadt besucht.

Die Entscheidung, ob sich die Pläne des Unternehmens verwirklichen lassen, liegt nun bei den Politikern. Sie befassen sich am Dienstag, 16. Oktober, erstmals im Ausschuss für Bau- und Städteplanung mit dem Ansinnen und müssten zustimmen, dass die Stadt die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen schafft. Der Flächennutzungsplan müsste geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Das regionale Raumordnungsprogramm sieht für den Planbereich Vorbehaltsgebiet Landwirtschaft vor, während der Flächennutzungsplan den Bereich als Kleingartengebiet ausweist. „Ich bin gespannt wie die Diskussion ausgeht“, sagt Middelberg. Die Planungskosten würden laut Verwaltung durch den Antragsteller im Rahmen der noch zu schließenden Verträge übernommen.

Von Dirk Wirausky

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