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Umland Gehrden Nachrichten Nur ganz Unerschrockene zieht es ins Freie
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00:16 13.09.2017
Von Björn Franz
Die meisten Gäste wählten beim Wasserspaß am Regionsentdeckertag die Wärme des Hallenbades - nur ganz Unerschrockene zogen im Freibad des Delfi-Bades ihre Bahnen. Quelle: Björn Franz
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Gehrden

Alexander Dreger hatte volles Verständnis für die Wahl der meisten Badegäste. "Vor allem für die Kinder ist es draußen auf Dauer zu kalt", sagte der Betriebsleiter des Delfi-Bades. Daher verlegten Dreger und sein Team die eigentlich für draußen vorgesehenen Aktivitäten auch kurzerhand ins Hallenbad. "Es ist einer der großen Vorteile des Delfi-Bades, dass wir diese Flexibilität haben", sagte er. So fand auch das Schnuppertauchen, das die DLRG anbot, in der Halle statt. "Denn selbst im Neoprenanzug wird es auf Dauer draußen  frisch", erklärte Dreger.

Während im Becken des Freibades am letzten offiziellen Öffnungstag zumeist nur ein oder zwei Badegäste ihre Bahnen zogen, tummelten sich im Hallenbad vom Vormittag an viele Besucher. Vor allem die jungen Gäste hatten mit aufblasbaren Spielgeräten, im Kinderbecken und auf dem Sprungturm ihren Spaß - speziell als am Nachmittag mit dem Arschbomben-Wettbewerb der heimliche Höhepunkt des Tages auf dem Programm stand. Die Gewinner konnten sich dabei sogar über Freikarten für die nächsten Besuche freuen.

Dass sich die Verwaltung dazu entschieden hatte, die Aktivitäten anlässlich des Regionsentdeckertages auf das Delfi-Bad zu konzentrieren, erklärte Bürgermeister Cord Mittendorf mit der derzeit nicht ganz einfachen Situation in der Stadt. "Durch die Innenstadtsanierung ist die Fußgängerzone eine große Baustelle", sagte Mittendorf bei seinem Besuch am frühen Nachmittag im Schwimmbad. "Da hätten wir nur schwerlich Aktionen durchführen können."

Für die Hartgesottenen Freibadbesucher war der Sonntag nahezu die letzte Gelegenheit, noch einmal unter freiem Himmel ins Wasser zu springen. Lediglich in der kommenden Woche öffnet das Freibad laut Dreger traditionell noch täglich von 6 bis 10 Uhr für die Stammgäste. Danach ziehen der Betriebsleiter und seine Mitarbeiter ihr Saisonfazit.

Dass das nicht gerade überragend ausfallen wird, deutete Dreger aber bereits an. "Wir konnten durch das Hallenbad zwar viel abfangen", sagte er. "Aber speziell die ersten drei Ferienwochen, in denen das Hallenbad wegen der Baumaßnahmen geschlossen war, waren bei dem schlechten Wetter recht lau."

Fotostrecke Gehrden: Nur ganz Unerschrockene zieht es ins Freie

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