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Umland Gehrden Nachrichten Im Großes Neddernholz beginnt Gestaltung der Grünflächen
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00:31 19.04.2018
Die Eckpunkte rund um den zentralen Aufenthaltsplatz "Im Neddernholz" sollen trotz beengter Verhältnisse und etlicher Reifenspuren zunächst nur besser kenntlich gemacht und anschließend bepflanzt werden. Nur vereinzelt wird am Verlauf der Bordsteine nachgebessert. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

 Gemächlicher Start mit Hindernissen: Im Neubaubebiet Großes Neddernholz hat der für diese Woche angekündigte Auftakt der Bauarbeiten zur Gestaltung der Grünflächen zögerlich begonnen. „Vereinzelt haben Anwohner immer noch nicht ihr privates Baumaterial von den öffentlichen Flächen entfernt“, begründet Fachdienstleiter Holger Spohr. Trotzdem sollen nun Stück für Stück Bauzäune, Maschinen, Material und Bautoiletten angeliefert und aufgestellt werden. Darauf haben sich laut Spohr die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die beauftragte Firma für Landschafts- und Gartenbau geeinigt.

Spohr hofft für den ersten Bauabschnitt auf gutes Wetter. Dann könnte möglicherweise in etwa acht Wochen bereits die Gestaltung der Randbereiche des neuen Wohngebiets mit mehr als 100 Grundstücken abgeschlossen werden. Dort soll außen um das Quartier herum der zwischengelagerte Aushub von der Erschließung des Kanals und der Straßen zu einer bepflanzten Erhöhung modelliert werden. „Als Sichtschutz für Anwohner mit Randgrundstücken“, sagt Spohr. Außerdem soll unterhalb des geplanten Miniwalls ein Fußweg führen. „Nicht direkt an den Grundstücken, damit die Privatflächen nicht frei einsehbar sind“, sagt Spohr.

Vor der geplanten Bepflanzung der sogenannten Baumscheiben werden vereinzelt noch Löcher ausgehoben, um Leitungen zu verschieben. Quelle: Ingo Rodriguez

Zum ersten Bauabschnitt gehört auch die Bepflanzung der sogenannten Baumscheiben entlang der Straßen und an den Wendeplätzen. Dort kommt es vereinzelt noch zu Verzögerungen. „Weil Leitungen unter den Pflanzflächen liegen“, sagt Spohr. Stellenweise nachgebessert werden soll laut Fachdienstleiter auch an Eckpunkten von Kreuzungsbereichen. Der Grund ist zu sehen: Teilweise führen tiefe Reifenspuren durch die Erdbereiche, die in Kürze bepflanzt werden sollen. „Die Ecklösungen funktionieren nicht“, hatte es jüngst der CDU-Ratsherr Klaus Dörffer in der Sitzung des Bauausschusses angemerkt. „Hier und dort muss wohl viel gezirkelt werden, um mit dem Auto auf ein Grundstück zu kommen, weil die Ecken eng angelegt sind“, bestätigt Spohr. Auch Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg hatte kürzlich eingeräumt, stellenweise sei mit einem knappen Radius geplant worden. Die Eckflächen sollen nun besser kenntlich gemacht, aber wie geplant bepflanzt werden – nicht gepflastert. „Korrigiert wird nur in Einzelfällen: dort, wo regelmäßig größere Fahrzeuge wie von der Müllabfuhr zu erwarten sind“, sagt Spohr. 

Neue Quartiersmitte: Auf dem zentralen Aufenthaltsplatz mit dem Namen "Im Neddernholz" sollen künftig eine Bouleanlage und Sitzbänke eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Quelle: Ingo Rodriguez

Gedulden müssen sich die Anwohner hinsichtlich der großen Aufenthaltsplätze. Ein Großsspielplatz am Kindergarten soll ebenso erst im Herbst entstehen wie ein Begegnungsplatz mit dem Namen „Im Neddernholz“ – mit Sitzbänken und Bouleanlage. „Der zweite Baubschnitt beginnt erst im Herbst, weil wir im Hochsommer nicht pflanzen können und die Auftragsbücher der Firmen gut gefüllt sind“, sagt Spohr. Die verbleibende Zeit soll unter anderem genutzt werden, um die Anregungen aus der der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung der Freiflächen weiter auszuwerten. Solange dienen die Areale auch als Lagerplatz.

Zusätzliche Kosten entstehen der Stadt wegen der Grünflächen nicht. Finanziert werden die Auftragsarbeiten aus den Erlösen der Grundstücksverkäufe sowie mithilfe von eingesparten Kosten bei den Erschließungarbeiten.

Von Ingo Rodriguez

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