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Umland Gehrden Nachrichten Gelbe Füße leuchten wieder auf dem Gehweg
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00:16 16.09.2018
Ortsbürgermeister Michael Passior erneuert mit den Kindern und Clown Fussel die gelben Füße. Quelle: Heidi Rabenhorst
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Leveste

„Ich! Ich! Ich!“, rufen die Jungen und Mädchen der Levester Kindertagesstätte an der Burgdorfer Straße aufgeregt und strecken ihre Hände in die Höhe, als Ortsbürgermeister Michael fragt, wer von ihnen einen Pinsel in die Hand nehmen möchte. Die Kinder sollen den Übergang vor dem Kindergarten auffrischen.

Die Aktion dient aber nicht nur der Farbauffrischung, sondern ist auch ein Beitrag zur Verkehrserziehung, denn Passior und Kindergartenleiterin Dagmar Rappmund erklären den Jüngsten, wie sie am besten die Straße überqueren: „Immer links-rechts-links gucken“, ermahnt auch Tino Poltermann als Clown Fussel die Kinder. Außerdem empfiehlt er ihnen, den Arm auszustrecken, damit Autofahrer sofort sehen, dass sie die Straße überqueren möchten

Die an der Bordsteinkante der Burgdorfer Straße markierten „gelben Füße“, die den Kindern beim Überqueren der Straße helfen sollen, sind im Laufe der Jahre verblasst und waren nicht mehr zu erkennen. Eltern aus der Einrichtung, in der 65 Kinder zwischen 13 Monaten und sechs Jahren betreut werden, haben deshalb Ortsbürgermeister Michael Passior gebeten, die Markierung zu erneuern. Nun trafen sich einige Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen und Ortsbürgermeister zur Aktion. Tatkräftige Unterstützung erhielten „Sprayer“ Passior und die fleißigen Anstreicher von Tino Poltermann als Clown Fussel. Gerne hätten die Mädchen und Jungen auch selbst die Spraydose in die Hand genommen. „Das mache doch lieber ich, aber die Kinder können dann den Fahrbahnrand mit weißer Farbe markieren“, sagte der Ortsbürgermeister.

In Leveste gibt es zwei Kindertagesstätten. Eine befindet sich am Levester Bauernweg und die andere an der Burgdorfer Straße, neben dem Gemeindehaus. „Um den Eingang der Kita zu erreichen, müssen die Kinder mit ihren Eltern die Burgdorfer Straße überqueren. Der Autoverkehr ist in einer Tempo-30-Zone nicht gut einsehbar“, erläutert Passior die Situation. Leider hielten sich die wenigsten motorisierten Verkehrsteilnehmer an das vorgegebene Tempolimit. „Und dies obwohl auch die Geschwindigkeitstafel, Verkehrsmännchen und große Schilder auf die Gefahrenzone hinweisen“, fügt Rappmund hinzu. Das Problem mit dem Überqueren der viel befahrenen Durchgangsstraße bestehe schon seit vielen Jahrzehnten. „Es war immer wieder Thema im Ortsrat und auch bei der Stadt Gehrden“, berichtet sie. Der jahrelange Wunsch nach einem Zebrastreifen werde wohl nie in Erfüllung gehen.

Von Heidi Rabenhorst

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