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13:43 24.02.2018
Zu eng und nur geduldet: Die Mensa an der Oberschule in Gehrden entspricht nicht den täglichen Anforderungen Quelle: Wirausky
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Gehrden

 Carsten Huge war deutlich. Zur Essensausgabe herrsche Chaos in der Mensa. „So wie es zurzeit ist, kann es kein Dauerzustand bleiben“, mahnte der Leiter der Oberschule (OBS) im Bildungsausschuss an. Um allen Kindern und Jugendlichen sowie Lehrern gerecht zu werden, werde in vier Schichten gegessen. „Die aktuellen Bedingungen sind nicht mehr akzeptabel“, sagte Huge in Richtung der Politiker.

Doch es ist nicht nur eng. Auch die Essensausgabe sei problematisch. „Sie ist in der gegenwärtigen Form nicht mehr zulässig“, betonte Huge. Der Mensabetrieb werde derzeit von der Region nur geduldet. Das unterstreicht auch die Verwaltungsvorlage. Es sei aus Gründen der Rechtssicherheit und Raumerfordernisse erforderlich, den Mensabereich an der Oberschule komplett neu zu überplanen, heißt es dort.

Die Bedeutung einer guten und funktionierenden Mensa ist für die OBS groß. „Eine Mensa und ein gutes Essen in einer Ganztagsschule ist für die Eltern obligatorisch“, sagte Huge. Aktuell werden etwa 250 Mittagsessen pro Tag ausgegeben. Neben warmen Speisen gibt es ein Mischangebot aus Salaten, Brötchen und Snacks.

Essensausgabe: Nasar von der Schülerfirma bedient einen Mitschüler. Quelle: Wirausky

Die Mensa der Oberschule ist vor Jahren aus zwei Klassenzimmer eingerichtet worden. Sie bietet 75 Jungen und Mädchen Platz. In einem weiteren ehemaligen Unterrichtsraum können weitere 30  Schüler ihr Mittagsmahl einnehmen. Dazu essen noch etwa 80 Grundschüler der Hausaufgabenhilfe im Speisesaal der OBS. Laut Fachdienstleiterin Britta Häupl wird diese Zahl nach den Sommerferien deutlich steigen. 

Die Politik hat auch bereits signalisert, dass sie handeln werde. Und es gibt auch schon eine Variante. Die Mensa soll auf einer Fläche neben der Sporthalle für etwa 2,3 Millionen Euro neu gebaut werden. Auch, weil durch eine Ausgliederung der Mensa in ein separates Gebäude Flächen im Schulgebäude frei werden, die den dringenden Raumbedarf der OBS entlasten. Doch dies wird nicht vor 2020 in Angriff genommen. 

Die neue Mensa soll auch von den Jungen und Mädchen der neuen Grundschule Am Langen Feld, die auf dem Bolzplatz am Rande der OBS errichtet werden, genutzt werden. Erst wenn klar ist, wie durch den Neubau die Aufteilung des gesamten Areals aussehe, solle die Mensa geplant werden. Deshalb entschieden die Politiker, das Bauprojekt um ein Jahr zu verschieben und die mehr als zwei Millionen erst für den Doppelhaushalt 2020/21 einzuplanen. Planungskosten in Höhe von 300000 Euro  sind für 2019 vorgesehen.

Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg hofft, dass die neue Grundschule und die neue Mensa gleichzeitig in Betrieb genommen werden können – und das wird vermutlich zum Schuljahr 2021/22 sein.

Von Dirk Wirausky

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