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Umland Gehrden Nachrichten Ein spannendes Grusical
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00:21 31.05.2018
Zur mitternächtlichen Geisterstunde versammeln sich alle Schlossbewohner. Quelle: Rabenhorst
Gehrden

Kräftig gespukt hat es im Bürgersaal der Stadt Gehrden. Rund 60 Zuschauer haben eine Stunde lang das mit viel Witz und Humor inszenierte Gespenster-Musical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“, bei dem Kinder im Alter von fünf bis 13 Jahren mitwirkten, verfolgt. Aufgeführt wurde es vom Kinderchor „Die Mezzo-Kids“ und Jugendlichen aus dem Chor „Poco Vivace“ unter der Leitung von Silvia Wintergalen. „Die Kinder haben das Musical in den Proben des Kinderchores über Wochen eingeübt und freuen sich nun darauf, das Erlernte endlich aufzuführen“, begrüßte Silvia Wintergalen das Publikum. Am Klavier begleiteten im Wechsel die beiden Klavierschülerinnen von Wintergalen, Marlene Aden und Ella Williges die Darsteller.

Die kleine Hexe (Greta Schubert) hat ihre Krachmaschine mitgebracht. Quelle: Rabenhorst

Die Geschichte handelt von Karl von Radau (Ludolf von Heyden), dem Schlossherrn auf Schloss Eulenstein, der zur Geisterstunde aufruft. Alle Geister von nah und fern sind gekommen, um nach langer Zeit wieder einmal kräftig auf Eulenstein zu spuken. Eine Sensation hat die kleine Hexe (Greta Schubert) zur mitternächtlichen Geisterstunde mitgebracht: Zum ersten Mal führt sie ihre tolle Krachmaschine vor. Doch leider gibt es einen, der immer stänkert und Ärger macht: Fritz Rabatz von Ach und Krach (Moritz Rieckmann). Trotz Schlossverbots kommt er mit bösen Drohungen daher. Der „Laute“, wie er genannt wird, fordert die Herausgabe der Krachmaschine. Sollte er sie nicht bekommen, würde er als Besitzer der größten Fabrik für Geisterartikel, die Belieferung des Schlosses einstellen. Als die Geister ihn hinaus werfen wollen, ruft Karl von Radau den Geisterrat ein. Gemeinsam erarbeiten sie einen diplomatischen Kompromiss: Fritz Rabatz von Ach und Krach verkauft vier Trommeln an das Schloss Eulenstrein und erhält dafür die Skizzen für die Konstruktion der Krachmaschine, die er nun weltweit in allen Geisterschlössern verkaufen darf. Und auch für die kleine Hexe gibt es ein Happy End: sie wird Teilhaberin seines Geschäftes. Die Geister haben gelernt, dass man Probleme nicht einfach wegzaubern kann und dass ein Kompromiss die weitaus bessere und nachhaltigere Lösung ist.

Der Flaschengeist (Julian Bräkelmann) erhält zum 1000. Geburtstag endlich eine Flasche, in die er reinpasst. Quelle: Rabenhorst

Nach einer Stunde ging die Party mit Wumms und Radau zu Ende und für alle Mitwirkenden gab es einen verdienten, lang anhaltenden donnernden Applaus – mit Wumms und Radau.

Von Heidi Rabenhorst

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