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Nachrichten Parkgeflüster: Ab 22 Uhr keine Musik mehr
Umland Gehrden Nachrichten Parkgeflüster: Ab 22 Uhr keine Musik mehr
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00:16 17.09.2017
Von Ingo Rodriguez
Nach Anwohnerbeschwerden: Im Restaurant Park:geflüster darf künftig in den späten Abendstunden keine Musik mehr gespielt werden. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Schluss mit nächtlichem Krach: In dem Restaurant mit dem klangvollen Titel Park:geflüster soll ab Oktober der Name auch im wahrsten Wortsinn Programm sein - zumindest zu späterer Stunde. Das hat jetzt die Region Hannover als zuständige Behörde veranlasst. "Es wurde eine bauaufsichtliche Anordnung erlassen, die ab dem 1. Oktober musikalische Darbietungen nach 22 Uhr untersagt", sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Es sei verfügt worden, dass künftig ab dieser Uhrzeit der Gastronomiebetrieb so gestaltet werde, dass von dort keine Lärmbelästigung mehr ausgehe.

Vor allem drei unmittelbare Nachbarn des Gehrdener Schützenhauses dürften nach dieser Nachricht aufatmen. Sie wurden laut Region in einem kurzen Schreiben über die neue Anordnung informiert. Zuvor hatten sich die Anlieger in den vergangenen Monaten mehrfach gemeinsam bei der Region über wiederholten nächtlichen Lärm beschwert. "Sie wohnen dort in einem reinen Wohngebiet und genießen deshalb besonderen Schutz", begründet der Regionssprecher das neue Verbot. Musik ist dort künftig ab 22 Uhr tabu - auf der Terrasse sowie in den Räumen, sowohl Livemusik als auch das Abspielen von Tonträgern oder Radio.

Dass es sich um eine Anordnung der Bauaufsicht handelt, kann der Sprecher erklären. "Für das Gebäude wurden in der ursprünglichen Baugenehmigung von 1972 keine besonderen Einschränkungen vorgegeben, aber seit dem letzten Betreiberwechsel wurde die Gaststätte baulich verändert und die Nutzung erheblich intensiviert", sagt Abelmann. Für einige Umbauten sei bislang auch noch keine Baugenehmigung erteilt worden. Zudem sei der Restaurantbetreiber auch bislang nicht der Aufforderung nachgekommen, mit einem Schallschutzgutachten nachzuweisen, dass der nächtliche Lärm nicht von der Gastronomie ausgehe, sondern von feiernden Besuchern im Ottomar-von-Reden-Park.

Mit Anwohnerprotesten und behördlichen Maßnahmen wird Schützenhauspächter Olaf Rössel jetzt schon länger konfrontiert. Gut ein Jahr ist es her, dass die Region Hannover seinen neu aufgebauten hellhörigen Glaspavillon im Von-Reden-Park nach Lärmbeschwerden stilllegte – aus vielerlei Gründen: zu laut, zu wenig Parkplätze für den zusätzlichen Gastraum, keine Baugenehmigung für den frei stehenden Neubau ohne Fundamente, Verstöße gegen die Vorgaben des Bebauungsplanes. Laut Region liegt der Pavillon außerhalb der überbaubaren Fläche des B-Planes. Für das Grundstück gibt es einen völlig anders lautenden Bauantrag. Ein Rückbau des Pavillons wurde nur noch nicht angeordnet, weil die Stadt Gehrden derzeit prüft, ob eine B-Plan-Änderung die Erweiterung der Gaststätte legalisierbar machen würde.

Gleichwohl: Trotz der behördlichen Stilllegung des Pavillons war der Restaurantbetrieb vielen Anwohnern weiterhin zu laut. Vor allem in den Sommermonaten hatten - auch wegen der Außengastronomie - die Lärmbeschwerden erheblich zugenommen. Nun gibt die Behörde den Ton an. Die Region hat dem Pächter im Park:geflüster den Regler ausgedreht.

Nach Anwohnerbeschwerden: Im Restaurant Park:geflüster darf künftig in den späten Abendstunden keine Musik mehr gespielt werden. Quelle: Ingo Rodriguez

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