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Neu-Gehrdener lernen ihre Stadt kennen

Gehrden Neu-Gehrdener lernen ihre Stadt kennen

Interessanter Spaziergang: Mehr als 50 Neubürger Gehrdens haben am Sonnabend an der rund einstündigen Stadtführung teilgenommen. Seit 15 Jahren bringt Gästeführerin Ilse Knölke neu Zugezogenen ihre Heimatstadt näher.

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Gästeführerin Ilse Knölke erzählt den Neubürgern viel Interessantes über Gehrden.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. Eine Teilnehmerin konnte gar nicht glauben, dass früher eine Straßenbahn durch Gehrden gefahren ist. "Und die hat wirklich hier gehalten?", fragte die Dame bei der Stadtführung ungläubig. In Gehrden habe es sogar einen Bahnhof gegeben, erzählte Knölke. Die Linie 10 sei bis zum Berggasthaus Niedersachsen auf den Gehrdener Berg gefahren.

"Gehrden hat eine sehr gute Infrastruktur", sagt Knölke. Neben den regelmäßigen Konzerten im Rathaus gebe es dort auch immer wieder verschiedene Vorträge und Kunstausstellungen. "Gehrden hat 28 Gaststätten, Cafés und Restaurants und über 70 Vereine", erzählte die Gästeführerin den Neu-Gehrdenern. Die Führung hatte am Rathaus begonnen. Dann ging es am Vierständerhaus und Pfarrhaus vorbei in Richtung Hüttenstraße über die neue Straße, an der früheren Schnapsbrennerei vorbei zur Gartenstraße in Richtung Steintor, weiter am Steinweg entlang zum Ratskeller, dem ältesten Wohnhaus in der Stadt. "Noch heute tagt der Rat der Stadt einmal im Jahr in der historischen Ratsstube", berichtete Knölke. Jede 100. Sitzung des Verwaltungsausschusses wird dort abgehalten.

Letzte Station des Rundgangs war die Margarethenkirche, das älteste Gebäudes aus Stein in Gehrden. "Ich wusste nicht, dass der Komponist des bekannten Mailiedes, Justus Wilhelm Lyra, in Gehrden gewirkt hat", stellte eine Neubürgerin fest. Die Teilnehmer erfuhren auch etwas über die Jüdische Gemeinde mit der Synagoge. Und weil Sonnabend war, konnte sich die Gruppe auch von dem besonderen Flair des Bauernmarktes überzeugen, bei dem örtliche Händler ausschließlich ökologische Produkte verkaufen.

Die einstündige Stadtführung bestärkte alle Neu-Gehrdener in ihrer Entscheidung, in die Burgbergstadt gezogen zu sein. "Wir haben unser Haus in Empelde verkauft und fühlen uns  hier sehr wohl. Wir sind beide über 60 und da muss man schon mal an später denken. Nun haben wir eine Wohnung", erzählte Monika Koffke. In Gehrden gebe es Ärzte und ein Krankenhaus.

Familie Ebert wohnt mit ihren ein und zwei Jahre alten Kindern erst seit einem Monat in Gehrden. "Wir haben das Haus gefunden, was wir wollten. Hier gibt es viel Grün und Ruhe. Wichtig war uns vor allem die gute Infrastruktur was Kindergärten und Schulen betrifft", sagten die Eltern.

Jasmin Glienke zog der Liebe wegen aus Großburgwedel nach Gehrden. "Mit gefällt vor allem die tolle Willkommenskultur. Nicht nur diese Stadtführung, sondern auch das nette Willkommensschreiben der Stadt ist einzigartig", erzählte sie.

Das Ehepaar Lübbe lebt bereits seit einem Jahr in der Burgbergstadt, konnte am letzten Termin aber nicht teilnehmen. "Uns gefällt vor allem das Umland. Es ist hier nicht zu ländlich und auch nicht zu städtisch - Gehrden bietet einfach die perfekte Mischung. Und wenn die Sanierung der Fußgängerzone irgendwann abgeschlossen ist, dann passt alles", sind sie sich einig.

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Mehr als 50 Neubürger nehmen an der Stadtführung teil.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Von Heidi Rabenhorst

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