Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Verein hofft weiter auf Kunstrasenplatz
Umland Gehrden Nachrichten Verein hofft weiter auf Kunstrasenplatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 10.10.2017
Von Ingo Rodriguez
Der Vorsitzende Wilfried Quaß (rechts) und Fußballspartenleiter Thomas Ruppel begutachten das Feld vor dem Vereinsgelände, das sich laut Sportstättenbedarfsplan nach Einschätzung von Experten aufgrund der zentralen Lage im Stadtgebiet besonders als Standort für einen vereinsübergreifend nutzbaren Kunstrasenplatz eignet. Quelle: Ingo Rodriguez
Everloh

"Das ist schließlich eine der zentralen Empfehlungen aus dem von der Stadt in Auftrag gegeben Sportstättenbedarfsplan", sagt der Vorsitzende Wilfried Quaß. Um die Entwicklung zu beschleunigen und die bislang auf Eis liegenden Empfehlungen möglichts rasch umzusetzen, soll nach Vorstellung des SG-Vorsitzenden nun ein runder Tisch gebildet werden - mit Vertretern der Sportvereine sowie aus Rat und Verwaltung.

Die SG Everloh-Ditterke erhofft sich von den Ideen aus dem Sportstättenbedarfsplan nicht nur eine Entlastung der im gesamten Stadtgebiet arg strapazierten und meist voll ausgelasteten Sportstätten. "Die SG leidet besonders unter schlechten Wetterbedingungen und einem nicht bespielbaren Platz, weil wir nur ein Spielfeld haben", sagt Quaß. Auch jetzt seien dort kürzlich wieder einige Spiele wegen starker Regenschauer ausgefallen - aber auch in Leveste und Northen. Dass laut Gutachten jedoch ausgerechnet zwischen Gehrden und Everloh eine wetterbeständige Kunstrasenspielfläche angelegt werden soll, liegt nach Einschätzung der Experten an dem zentral gelegenen Standort, der sich für eine vereinsübergreifende Nutzung besonders gut eigne.

Zwar hat das vor etwa einem Jahr erstmals öffentlich vorgestellte Gutachten bislang noch zu keinen weiteren Initiativen seitens der Stadt geführt. Quaß erinnert aber gerade deshalb noch einmal an den klaren Hinweis in der Expertise, dass in Gehrden Hallen und Sportplätze fehlen. „Wie geht es eigentlich mit dem Sportstättenbedarfsplan weiter?“, hatte der SG-Vorsitzende erst vor wenigen Wochen in einer Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport gefragt. Anfang September seien die Vereine über das Konzept unterrichtet worden. „Es sind dort Erwartungen geweckt worden, aber bislang rührt sich nichts“, kritisierte Quaß.

Der Vorstand der SG Everloh-Ditterke regt deshalb jetzt an, einen runden Tisch zu bilden, um über eine mögliche Umsetzung des vorliegenden Sportstättenbedarfsplan intensiver zu beraten. Das Gutachten habe schließlich rund 50 000 Euro gekostet und liege nun seit einem Jahr ungenutzt in der Schublade. "Irgendwann ist es dann auch schon wieder überholt", sagt Quaß - gerade angesichts eines wachsenden Bedarfs, wenn sich wegen der Neubaugebiete und hinzu ziehender junger Familien die Mitgliederzahlen der Vereine erhöhten. Bislang habe ja auch die Inbetriebnahme eines neuen Kunstrasenplatzes beim SV Gehrden zu keiner Entspannung der Situation geführt. "Weil der Verein nun einmal selbst so viele Mannschaften hat, dass kaum Kapazitäten frei sind", weiß der SG-Vorsitzende. Von freien Zeiten auf dem Sportplatz in Lemmie verspricht sich Quaß ebenso wenig eine Entspannung wie von einem geplanten zweiten Rasenplatz in Leveste. "Diese Spielfelder sind nach Starkregen und im Winter auch unbespielbar", sagt Quaß.

Deshalb macht er sich nun für einen runden Tisch und intensive Beratungen stark. "Wir brauchen Perspektiven, wie wir die Zukunft der Sportvereine gestalten."

Fotostrecke Gehrden: Verein hofft weiter auf Kunstrasenplatz

Das Titelbild des neuen Deister-Adventskalenders hat 100 Künstler. Unter mehr als 300 Vorschlägen entschied sich die Jury für ein Bild, das die Kinder des Margarethen-Kindergartens gemeinsam gestaltet haben. Der Verkauf des Kalenders, dessen Erlös einem guten Zweck dient, startet am 28. Oktober.

Björn Franz 06.10.2017

Kugelrund und auffällig bunt: Wegen dieser unverzichtbaren Vorteile setzt die SPD-Abteilung Lenthe beim traditionellen Boßelspaß in der Feldmark auf ostfriesische Wertarbeit. Auch jetzt kamen beim alljährlichen Wurfspaß wieder ausnahmslos originalgetreue Spielgeräte aus dem hohen Norden zum Einsatz.

Ingo Rodriguez 09.10.2017

Sturm "Xavier" hat im Stadtgebiet von Gehrden einigen Schaden verursacht. Gegen 14 Uhr stürzte in Everloh ein Baum auf die Bundesstraße 65, verletzt wurde dabei niemand. Auch die Ampelanlage am Kreisel in Richtung Benthe fiel aus, da die Ampel vom Wind heruntergerissen wurde.

Björn Franz 08.10.2017