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Umland Gehrden Nachrichten MCG-Sanierung geht voran
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14:52 25.02.2018
Neuer Mittelpunkt: Das Pausenforum (hier ein musikalischer Vortrag kurz nach der Fertigstellung)) kann seit Mitte Januar genutzt werden. Quelle: Archiv
Gehrden

 So langsam ist das Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. 2012 hat die umfassende Sanierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) mit der Modernisierung des Südbaus begonnen; läuft alles nach Plan, dann sind die Arbeit Mitte 2020 abgeschlossen.

Eines der größten Projekt der mehrjährigen Bauphase wurden bereits beendet. Das sogenannte Herzstück des MCG wird seit dem 10. Januar genutzt. Da wurde die Schulmitte mit umgestalteter Aula, Musikraum, Foyer, barrierefreiem Eingang und großzügigem Pausenforum offiziell der Schule übergeben. Aktuell wird der Komplex mit Mensa, die rund 100 Schülern Platz bietet, und die dazugehörige Küche sowie drei Klassenzimmer eingerichtet. Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg rechnet damit, dass dieser Bauabschnitt im August diesen Jahres abgeschlossen sein wird.

Darüber hinaus werden auch die Außenanlagen der Schule hergerichtet. Je nach Witterung sollen diese Arbeiten im April beginnen. „Es gab etwas Verzögerung“, sagt Middelberg.

Zum Abschluss der Sanierung des Gymnasiums wird der Mittelbau West komplett abgerissen und anschließend neu errichtet. „Wir sind zurzeit in der Entwurfsphase“, sagt Middelberg. Er geht davon aus, dass das Gebäude im Februar 2019 abgerissen wird und ab April mit dem Neubau begonnen werden kann. Die Fertigstellung ist für August 2020 geplant.

Diese Maßnahme wird nicht gänzlich ohne Einschränkungen für den Unterrichtsbetrieb bleiben. Denn in dem Mittelbau West befinden sich die Fachräume für Biologie und Chemie. „Wir müssen uns in der Bauzeit behelfen“, sagt Oliver Rosenkranz, Koordinator der Sekundarstufe I. Es werde definitiv zu Einschränkungen kommen. Vor allem der Chemie-Unterricht müsse umstrukturiert werden.  Für die experimentellen Versuche seien spezielle Tische und Ausstattungen erforderlich. „Wir werden Notlösungen finden“, sagt Rosenkranz. Sich in der Übergangsphase mit Container zu behelfen, scheiterte an den hohen Kosten. „Das hätte unser Budget gesprengt“, sagt Middelberg.

Grund für den Bau eines neuen Schultraktes ist die Umstellung des Abiturs von 12 auf 13 Jahre. Die bisherige Raumplanung für das MCG ging noch von einem Gymnasium mit zwölf Jahrgängen aus. Mit Umstellung von G8 auf G9 werden ab dem Schuljahr 2020/2021 allerdings weitere Unterrichtsräume benötigt. Darüber hinaus sind auch Räume für die inklusive Beschulung notwendig. Die Kosten liegen bei etwa 3,8 Millionen Euro.

Von Dirk Wirausky

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