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Sorgen wegen neuer Schließzeiten

Gehrden Sorgen wegen neuer Schließzeiten

Eltern, deren Sprösslinge in den Kindergärten Langes Feld und Am Castrum betreut werden, sind irritiert: Beide Einrichtung haben bislang keine Schließzeiten in den Ferien angegeben – mit Ausnahme der obligatorischen ersten Januarwoche. Das jedoch könnte sich bald ändern, befürchten die Eltern.

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Bislang werden die Jungen und Mädchen in den Kindergräten Am Langen Feld und Am Castrum auch in den Ferien betreut. Eltern befrüchten, dass sich das bald ändert.

Quelle: Archiv

Gehrden. In der Sitzung des Bildungsausschusses erinnerten daher einige Mütter und Väter Bürgermeister Cord Mittendorf an sein zwei Jahre altes Versprechen, dass die beiden Kindertagesstätten schließfrei bleiben sollten. „Wir haben den Eindruck, dass das jetzt rückgängig gemacht werden soll“, sagte eine Mutter. Etwa 300 Unterschriften seien Mittendorf damals überreicht worden, erinnerte sie – auch vor dem Hintergrund, Kinderbetreuung und Beruf verlässlich und dauerhaft miteinander verbinden zu können.

Es habe tatsächlich Gespräche mit den Kita-Leitungen gegeben, räumte der Bürgermeister ein. Einige Mitarbeiter seien unzufrieden damit, dass es nur eine kurze Schließzeit im Winter gebe, sagte Mittendorf. Aber: „Das Kita-Personal soll gemeinsam mit den Eltern festlegen, ob längere Schließzeiten nötig sind und wenn ja, wann.“ Es solle gemeinsam mit den betroffenen Eltern eine Lösung gefunden werden. Und er versuchte, die Betroffenen zu beruhigen: „Es gibt noch keine Entscheidung.“

Diese Haltung der Stadt unterstrich auch Fachdienstleiterin Britta Häupl. Wenn überhaupt solle eine Schließzeit beispielsweise in den Sommerferien in den jeweiligen Kindergärten im Einvernehmen mit den Elternvertretern getroffen werden.

Dieses Vorgehen konnte ein anwesender Vater nicht nachvollziehen. „Die Verwaltung muss solch einen Prozess vorgeben“, forderte er – und nicht den Kita-Leitungen allein überlassen. Darüber hinaus beklagte er die schlechte Informationspolitik der Stadt. Dies bekräftigte eine Zuhörerin. „Es ist Unruhe bei den Eltern entstanden, weil es an der nötigen Transparenz fehlt“, kritisierte sie. Das gestand Mittendorf ein. Es habe offenbar Probleme in der Kommunikation zwischen Kitas und Eltern gegeben.

Derweil soll ab 2018 die Betreuung für berufstätige Eltern von Grundschülern im Jugendpavillon von drei auf sechs Wochen ausgeweitet werden. Sollten es zudem in den anderen Ferienzeiten und bei Brückentagen Probleme geben, sollen sich die betroffenen Eltern bei der Stadt melden. „Wir haben in der Vergangenheit in solchen Fällen immer eine Lösung gefunden“, betonte Häupl.

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