Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Vom Burgberg ins Zillertal

Gehrden Vom Burgberg ins Zillertal

30 Jungen und Mädchen nahmen an der Skikursfahrt des Matthias-Claudius-Gymnasiums teil. Für alle waren es unvergessliche Tage mit Erlebnissen im Schnee, auf den Pisten und der Skihütte.

Voriger Artikel
Mittendorf weist Vorwürfe der CDU zurück
Nächster Artikel
Eine Menschenkette für die Buslinie 510

Gruppenbild im Schnee und vor toller Kulisse: 30 MCG-Schüler plus Lehrer waren auf Skifreizeit im Zillertal

Quelle: Privat

Gehrden.  Die Vorbereitungen begannen bereits mit Beginn des neuen Schuljahres. Im August kamen die 30 Skikursteilnehmer aus dem Jahrgang 11 des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) erstmalig zusammen und bereiteten sich auf die Skifreizeit vor. Theorie-Themen wie zum Beispiel „Materialkunde“, „Alpine Gefahren“, „Erste Hilfe am Berg“ und „Ski und Umwelt“ wurden erarbeitet, dazu wurden in verschiedenen Übungsstunden mittels Skigymnastik eine Grundfitness für die Tage auf der Piste trainiert.

„Wir legen schon immer großen Wert darauf, mindestens 50 Prozent Anfänger mitzunehmen, die ohne uns vielleicht nicht die Chance hätten, das Skifahren zu erlernen“, erzählt Skikursleiter Matthias Düsterwald. Der Skikurs kann als einer von vier Sportkursen in der Oberstufe angewählt werden. „In diesem Jahr hatten wir 60 Anmeldungen für 30 Plätze mit einem hohen Anfängeranteil, so dass wir uns entschieden haben, dies bei der Auslosung, die im Beisein von Schülern stattfindet, zu berücksichtigen. Somit haben wir in diesem Jahr fast 20 Anfänger und zehn Schüler mit Skierfahrung dabei“, sagt Sportlehrer Sebastian Harms.

Schwierig war es vor Ort, die Teilnehmer davon zu überzeugen, dass man nach einer Nachtfahrt nicht sofort auf die Bretter steigen sollte. Deshalb wurde Beschäftigung durch Zimmereinteilung, Skiverleih, Wetterplanung und noch ausstehende Referate zu Pistenregeln und Heimatkunde gesucht.

An den ersten Tagen war das Wetter noch durchwachsen, hatte dafür aber tollen Schnee parat, so dass sich die Gruppen Anfänger I, Anfänger II, Fortgeschrittene und Profis direkt ins Geschehen stürzen konnten. Schon ab dem dritten Tag lachte die Sonne und die Skilehrer sprachen von perfekten Bedingungen.

Daneben kam aber auch das Abendprogramm nicht zu kurz: Tägliche Besprechungen, um den Skitag zu reflektieren, der fast schon zum Klassiker avancierte Skifilm „Streif - one hell of a ride“ und am vorletzten Abend dann als Höhepunkt eine 3,5 Kilometer lange und nachts beleuchtete Rodelfahrt ließen keine Langeweile unter den Jugendlichen aufkommen.

Somit paarte sich dann am letzten Morgen eine leichte Aufregung vor der Prüfung mit einem noch größeren Bedauern. Dies konnte aber nach absolvierter Prüfung durch einen ordentlichen Kaiserschmarrn in der „angesagtesten Skihütte der Alpen“ und anschließendes freies Fahren ein Stück weit kompensiert werden, berichtet Düsterwald.

Die letzte Skigruppenbesprechung fand dann abends stilecht draußen im Schnee statt, wobei besonders die Anfänger und deren tolle Fortschritte lobend erwähnt wurden. Dabei stand noch eine ganz besondere Überraschung aus: Sport- und Skilehrer Peter Weber wurde für seine langjährigen Verdienste in einer feierlichen Zeremonie bei Fackelschein zum MCG-Ehrenskilehrer ernannt – ganz sicher einer der Höhepunkte der diesjährigen Fahrt.

„Ich freue mich, dass sich die Schüler so verlässlich und die Skilehrer – allesamt Sportlehrer am MCG – so hochengagiert gezeigt haben, dass eine tolle Woche in einer richtig guten Skigemeinschaft möglich war“, resümierte Kursleiter Matthias Düsterwald. 

Von Dirk Wirausky

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten