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Umland Gehrden Nachrichten Arbeitsgruppe will Platz für Outdoor-Anlage finden
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02:33 02.03.2018
Tobias Butzer (von links), Johannes Schäftlein und Jugendbürgermeister Emre Ölcen leiten im Jugendpavillon die Sitzung des Jugendparlaments. Quelle: Wirausky
Gehrden

 Irgendwann wurde es Yara Charlotte Sauer zu bunt. „Bevor wir weiter herumspekulieren, sollten wir eine Arbeitsgruppe bilden und uns mit den Experten zusammensetzen“, sagte die Jugendliche. Yara Charlotte ist eines von 13 Mitgliedern des Jugendparlaments, das sich in seiner Sitzung am Montagabend mit dem Bau einer Outdoor-Anlage befasste. „Das ist ein großer Wunsch von Jugendlichen“, hatte Jugendpfleger Christian Hilgers zuvor erläutert. In einer Umfrage hatten sich Jungen und Mädchen dafür ausgesprochen, im Stadtgebiet eine Skateranlage plus Rampen sowie Gerätschaften für einen Parcours anzulegen. „Das lässt sich gut miteinander verinden“, sagte Hilgers. Ein zweites Ergebnis der Befragung: ein Fußball- und Basketballfeld. Beides lasse sich allerdings nicht auf einer Fläche verwirklichen, betonte Hilgers. Und genau das ist das Problem: Es fehlt in der Kernstadt ein geeignetes und zentral gelegenes Grundstück. 

Ideen, wo eine entsprechende Anlage für den Freizeitsport errichtet werden kann, haben die Mitglieder des Jugendparlaments genug: Ottomar-von-Reden-Park, auf dem Grüngürtel im Wohngebiet Langes Feld oder im geplanten Neubaugebiet Gehrden-Ost. Dort gebe es schließlich eine Rasenfläche, weiß Daniel Warneke. Ein Bolzplatz soll auf Wunsch der künftigen Anlieger dort aber nicht angelegt werden. Daniel versteht das nicht. „Eine leere Rasenfläche ist nicht sonderlich sinnvoll“, sagte er. Gerade weil in unmittelbarer Nähe zahlreiche Familien mit Kindern wohnen werden, ergänzte Niclas Hischke. Eine Lösung soll nun eine Arbeitsgruppe in Gesprächen mit der Stadt finden. Geld für das Projekt gibt es schon:  60000 Euro sind im Doppelhaushalt 2018/19 verankert worden.

So groß das Engagement der jungen Parlamentarier auch war, so gering war das Interesse der Altersgruppen, die die Jungen und Mädchen eigentlich vertreten. Doch das soll sich möglichst bald ändern. Das Jugendparlament will seine Öffentlichkeitsarbeit verbessern. Es sollen vestärkt die sozialen Medien genutzt werden, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen; ein Internet-Auftritt wird vorbereitet, auf dem Interessierte alle wichtigen Informationen zur Arbeit des Gremiums finden, und auch ein Logo soll erstellt werden. Außerdem wollen sich die Jugendlichen an öffentlichen Veranstaltungen der Stadt und der Schulen genauso beteiligen wie an Aktionen der Jugendpflege. Und es gibt auch eigene Ideen: Eine Arbeitsgruppe soll einen sommerliches Abendschwimmen im Delfi-Bad vorbereiten.  

Von Dirk Wirausky

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