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Umland Gehrden Nachrichten Stadt muss neue Kita bauen
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00:30 08.03.2018
Im Gehrdener Stadtgebiet fehlen ab 2019 Krippenplätze. Die Stadt will daher neu bauen. Quelle: Archiv
Gehrden

 Bis auf zwei Kindertagesstätten sind im Gehrdener Stadtgebiet alle Betreuungseinrichtungen in städtischer Hand. Die Folge sind Personalkosten in Millionenhöhe. Zumindest bei dem geplanten Neubau einer Kita soll sich das ändern. CDU, SPD und FDP haben die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob der Neubau der Kindertagesstätte komplett in die Hände eines kirchlichen oder privaten Trägers übertragen werden kann. Auch das Grundstück soll durch einen freien Träger erworben werden. Dadurch werde der städtische Haushalt entlastet. Dies sei in anderen Kommunen schon lange Ggang und gäbe, sagte Christiane Schmieder (CDU) kürzlich im Bildungsausschuss. Für einen Neubau sind im Doppelhaushalt 2018/19 knapp 3,7 Millionen Euro eingestellt worden. Ob das letztlich tatsächlich wirtschaftlicher ist, einen freien Träger einzusetzen, will der kommissarische Fachbereichsleiter Nurettin Demirel derzeit allerdings nicht prognostizieren. 

Abgesehen von dieser Prüfung: Die Stadt möchte auf dem Vorwerk-Gelände eine neue Kindertagesstätte bauen. Aus Sicht von Bürgermeister Cord Mittendorf ist das ein guter Standort. „In diesen Teil der Kernstadt haben wir noch keine Einrichtung“, sagt er – und die Gespräche mit den Eigentümern der Fläche seien auf einem guten Weg. Abgesehen davon, brauche die Stadt vor allem im Krippenbereich dringend neue Plätze. „Dafür müssen eine Lösung finden“, sagt Mittendorf.

Problematisch wird es im nächsten Jahr. 252 Kripppenplätze benötigt die Stadt ab August 2019, wenn alle Eltern einen Platz für ihren Sohn und Tochter in Anspruch nehmen würden. Demnach würden 64 Plätze fehlen. Grundsätzlich geht der zuständige Fachbereich aber davon aus, dass bei einem zusätzlichen Angebot von 35 bis 50 Krippenplätzen der künftige Bedarf gedeckt werden kann. Aktuell sind die Plätze in der Kernstadt ausgebucht, in den Kitas Lemmie und Leveste I können dagegen noch Krippenkinder untergebracht werden.

Von Dirk Wirausky

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