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Neue Ampelschaltung an K231 denkbar

Gehrden Neue Ampelschaltung an K231 denkbar

Die Region Hannover bleibt bei ihrer Ablehnung eines Kreisels an der K231 auf Höhe der Ronnenberger Straße. Vorstellbar sei jedoch eine veränderte Schaltung der Fußgängerampel, um das Unfallrisiko zu minimieren.

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Kein Kreisel, aber eine veränderte Ampelschaltung soll an der K231/Ronnenberger Straße eingerichtet werden.

Quelle: Wirausky

Gehrden.  Eigentlich sollten Vertreter der Region Hannover den Mitgliedern des Ausschusses für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr eine umfassende Erklärung bieten, warum ein Kreisel an der Kreisstraße 231 auf Höhe der Einmündung zur Ronnenberger Straße abgelehnt wurde. Neue Erkenntnisse konnten sie jedoch nicht liefern. Erst auf Nachfrage wiederholten sie die bereits im November genannten Gründe: Einerseits spreche die ungleich verteilte Verkehrsbelastung gegen einen Kreisel, erklärten die Regionsvertreter. Mehr als 90 Prozent der Autos fahren demnach auf der Kreisstraße. Andererseits sei die Einmündung nicht als Unfallschwerpunkt bekannt.

CDU-Fraktionschef Thomas Spieker bezeichnete die Begründung als „nicht nachvollziehbar“. Die Region blende die Entwicklung des Gehrdener Ostens aus, sagte er. Durch das Neubaugebiet sowie die neue Lidl-Filiale werde die Belastung der Ronnenberger Straße in den kommenden Jahren deutlich zunehmen, argumentierte er.

Denkbar sei jedoch eine veränderte Ampelschaltung auf Höhe der Bushaltestelle an der K231, sagten die Vertreter der Region. Durch eine Kamera an der Einmündung könnte die Ampel immer dann auf Rot schalten, wenn Autofahrer aus der Ronnenberger Straße auf die Kreisstraße einbiegen wollen. Auch ein zusätzliches Warnsignal aus Richtung Ronnenberg könne sich die Region vorstellen. Derzeit reagiert die Ampel nur, wenn sie von Fußgängern manuell betätigt werden, um die Kreisstraße zur Bushaltestelle zu überqueren.

Derweil hat die Region signalisiert, sich noch einmal die Parkplatzsituation auf der Ronnenberger Straße anschauen zu wollen. Die Ratspolitiker sehen durch beidseitig geparkte Fahrzeuge in der Kurve zwischen Robert-Bosch-Straße und der Nikolaus-Otto-Straße ein hohes Unfallrisiko.

Von Marcel Sacha

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