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Nachrichten Feuerwehren sind im Dauereinsatz
Umland Gehrden Nachrichten Feuerwehren sind im Dauereinsatz
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00:16 21.01.2018
An der Teichstraße in Gehrden droht eine Tanne auf die Fahrbahn zu stürzen. Mit Hilfe der Drehleiter aus Ronnenberg kann der Baum mit einer Kettensäge zerlegt werden. Quelle: Wirausky
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Gehrden

 Wenn das Sturmtief „Friederike“ etwas Gutes hatte, dann, dass die Jungen und Mädchen des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) und der Oberschule eher Schulschluss bekamen. Angesichts der Wetterprognosen schickte die Schulleitung der Oberschule ihre Schüler nach der vierten Stunde nach Hause, am MCG war nach der fünften Stunde Schluss. An den beiden Grundschulen dagegen verlief der Unterricht nach Stundenplan. Allerdings war es den Eltern freigestellt, ihre Kinder vorzeitig abzuholen.

Einen anstregenden Tag hatten dagegen die Feuerwehren im Stadtgebiet. Im Feuerwehrhaus an der Nordstraße wurde ab Mittag eine mobile Einsatzstelle eingerichtet – auf Anordnung der Region. Am Nachmittag waren die Feuerwehren aus Lemmie, Redderse und Gehrden mit mehr als 60 Frauen und Männer wegen zahlreicher Sturmschäden im Dauereinsatz. Auf einem Privatgrundstück an der Haarbünte mussten die Feuerwehrleute ein Kindertrampolin sichern. An der Schulstraße stürzten drei Bäume auf die Fahrbahn und wurden mit Hilfe von Kettensägen entfernt. Von einem Haus an der Bahnhofstraße in Gehrden hatten sich Dachziegel gelöst; auch von Gebäuden am Steintorfeld und am Steintor flogen Dachteile auf die Straße.  An der Bahnhofstraße (K230) in Lemmie legte sich ein Baum quer und blockierte den Autoverkehr. An der Teichstraße drohte eine Tanne umzustürzen; dafür musste die Drehleiter aus Ronnenberg gerufen werden, um den Baum von der Spitze nach unten zu zerlegen. Die Durchfahrt zwischen Große Bergstraße und Blumenweg musste gesperrt werden. Im Schäfereiweg ist ein Baum dicht neben ein Wohnhaus gestürzt und hat das Gebäude leicht beschädigt. Auch dort kam die Kettensäge zum Einsatz.

An der Bahnhofstraße in Lemmie legt sich ein Baum quer. Die Feuerwehr und Mitarbeiter des Bauhofes beseitigen das Hindernis. Quelle: Hartung

  „Wir stoßen personell an unsere Grenzen“, sagte Sprecher Manfred Mötje am Nachmittag. Aufgrund der Vielzahl an Vorfällen entschied sich die Einsatzleitung deshalb, sämtliche Ortswehren aus dem Stadtgebiet zu alarmieren. Auch in der Einsatzzentrale herrschte Hochbetrieb. Nahezu ununterbrochen klingelte das Telefon und Bürger meldeten Sturmschäden. Zwiswchen 13 und 17 Uhr wurden 22 Einsatzstellen angefahren. Danach setzte ein leichte Entspannung ein. „Es wird ruhiger“, sagte Mötje am frühen Abend.

Von Dirk Wirausky

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