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Umland Gehrden Nachrichten Schule bekommt schon am Eingang gute Noten
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00:27 27.02.2018
Die Chemielehrer Kevin Stiewe (links) und Peter Weber helfen Julian (10) und weiteren angehenden Fünftklässlern bei kleinen Experimenten. Quelle: Ingo Rodriguez
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Gehrden

 Schnupperunterricht, Schulrundgänge, naturwissenschaftliche Experimente, Mitmachaktionen, bilinguale Rollenspiele, musikalische Vorführungen und entspanntes Verweilen in der neuen Mitte: Das Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG) hat sich am Tag der offenen Tür bei Hunderten Besuchern von seiner besten Seite gezeigt. Jahr für Jahr strömen etliche angehende Fünftklässler und ihre Eltern zu dem Präsentationstag, um sich über die pädagogischen Angebote zu informieren und einige Stunden MCG-Luft zu schnuppern. „Schulen stehen miteinander im Wettbewerb, da geht es darum, mit seinen Qualitäten zu punkten“, fasste Schulleiterin Monika Schulte das Ziel der Aktion zusammen.

Am Matthias-Claudius-Gymnasium (MCG) haben auch jetzt wieder etliche angehende Fünftklässler und ihre Eltern den Tag der offenen Tür genutzt, um sich über die pädagogischen Angebote der Schule zu informieren. Das MCG punktete aber auch mit seinen renovierten Räumen und dem neuen Pausenforum.

Sie hatte sich im neuen Pausenforum postiert, um Gäste zu begrüßen und Auskünfte zu geben. Immer wieder bekam das Gymnasium schon in der Empfangszone des neu gestalteten Eingangsbereiches gute Noten. „Das ist sehr freundlich und einladend geworden, stellte Hans-Jürgen Peppermüller aus Ronnenberg dem MCG nach seiner Ankunft ein gutes Zwischenzeugnis aus. Der MCG-Ehemalige mit zwei Töchtern an der Schule war gekommen, um sich ein Bild von den renovierten Räumen zu machen. Der Tag der offenen Tür richtet sich aber vor allem an angehende Fünftklässler und ihre Eltern, um Werbung für das MCG zu machen. Eigentlich unnötig: „Wir werden im nächsten fünften Jahrgang wohl wieder vierzügig. Die Anmeldezahlen liegen seit Jahren konstant bei rund 100 Schülern“, sagte die Schulleiterin.

Punkte sammelte das MCG auch mit dem musikalischen Angebot. Die neunjährige Luisa aus Benthe nutzte die Gelegenheit, im renovierten Musikraum verschiedene Instrumente auszuprobieren. „Ihre große Schwester ist auch schon am MCG. Die musikalische Förderung ist sehr gut“, sagte Mutter Yvonne Zimmermann-Lerner. Geschwisterkinder sind auch ein Grund, warum dem MCG sein guter Ruf voraus eilt. Für die neunjährige Nike aus  Empelde hatte der große Bruder Tim, ein MCG-Siebtklässler, eine atmosphärische Bewertung parat: „Es ist sehr entspannt, jeder kann so sein, wie er ist“, sagte Tim. Musiklehrerin Sabina Kampkötter hatte zu diesem Zeitpunkt fest gestellt: „In diesem Jahr ist noch mehr Besucherresonanz als sonst.“

In der neuen Aula hatte sich sogar eine kleines Publikum gebildet, als Lehrer Ludger Deters mehrere Kinder zu einer Aufwärmrunde einlud, um gemeinsam mit ihnen hüpfend lustige Laute auszustoßen. „Das ist ein Warm-Up für Aktionen im Fachbereich Darstellendes Spiel und in der Theater-AG“, sagte Deters.

Andrang herrschte auch in den naturwissenschaftlichen Räumen: Dort standen kleine chemische und physikalische Experimente auf dem Programm. Lehrerin Dana Kröning bat im bilingualen Biologieunterricht zum englischsprachigen Geruchstest mit verbundenen Augen. Lehrer Herbert Muschik erklärte im Raum der Mindstorm-AG, wie sich kleine Roboter aus Lego-Steinen programmieren lassen.

Außerdem im Programm: Insektenschau im Biologieraum und Erste-Hilfe-Tipps der Schulsanitäter-AG. Für den zehnjährigen Julian war nicht alles ganz neu: „Er hat drei Geschwisterkinder am MCG“, sagte seine Mutter am späten Nachmittag.

Von Ingo Rodriguez

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