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Nachrichten Tripscher Park: Erste Pflegearbeit, aber noch kein Nutzungskonzept
Umland Gehrden Nachrichten Tripscher Park: Erste Pflegearbeit, aber noch kein Nutzungskonzept
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21:54 16.02.2009

„Unter dem schattigen Dach der Rosskastanien spielten im Sommer Kapellen, es wurde getanzt und gelacht", heißt es in den historischen Aufzeichnungen über das Berggasthaus Niedersachsen in den Tripschen Parkanlagen. Architekt Emil Werner Baule hatte es 1898 an zentraler Stelle des Gehrdener Bergs gebaut. Das Gasthaus sollte den Ausflugsverkehr auf Hannovers Straßenbahnlinie 10 beleben. Das ist längst Geschichte.
Der Park gehört inzwischen der Stadt. Anfang Juni vergangenen Jahres hatte das Mehrheitsbündnis von SPD, Grünen und FDP die Verwaltung beauftragt, ein Nutzungs- und Entwicklungskonzept für das idyllisch gelegene Gelände zu erstellen. Jetzt gab es zumindest erste Vorgespräche mit einem Landschaftsarchitekten.
Möglichst schnell, sagt Umweltsachbearbeiter Holger Spohr, sollen erste Pflegearbeiten in der historischen Anlage vorgenommen werden. Unter anderem werden Bäume gefällt oder zumindest freigeschnitten, um den Besuchern einen Blick ins weite Land zu ermöglichen. Und im Frühjahr soll es auf der Anhöhe auch blühen. Entsprechende Blumen werden gepflanzt.
Ansonsten, gesteht Bauamtsleiter Wolfgang Middelberg, sei die Arbeit an einem Konzept noch nicht vorangekommen. „Uns fehlt angesichts einer Fülle an Aufgaben die Zeit."

von Dirk Wirausky

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