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VHS klagt nach Umzug über fehlende Räume

Gehrden VHS klagt nach Umzug über fehlende Räume

Der Volkshochschule (VHS) Calenberger Land fehlen nach dem Umzug der Gehrdener Geschäftsstelle am neuen Standort in der Hornstraße weiterhin zwei große Unterrichtsräume. Wegen des eingeschränkten Raumangebots wurden Unterrichtsstunden gestrichen, Kursteilnehmer und Einnahmen sind spürbar gesunken.

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Der VHS fehlen in Gehrden nach dem Umzug in die Räume an der Hornstraße weiterhin zwei größere Unterrichtsräume.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Es ist keine überraschende Nachricht. Denn: Schon vor gut einem Jahr hatte die die VHS-Verbandsgeschäftsführerin Frauke Voskuhl nur drei Monate nach dem Umzug unmissverständlich und öffentlich Kritik geübt: Das Raumangebot sei unzureichend. „Wir werden das Beste aus dem Standort machen, aber die Angebote werden reduziert. Wir können mit den uns zugeteilten Räume keinen Einschnitt im Gehrdener Kursangebot verhindern.“ Sie hoffe, es handele sich um eine Übergangslösung, sagte Voskuhl an einem Tag der offenen Tür.

Der Auszug aus den früheren VHS-Räumen in der Roten Schule am Nedderntor war die Folge eines Dominoeffekts: Diese Räume benötigte die Stadt für eine Erweiterung der dortigen Kindertagesstätte. Deshalb wurde die kommunale Sozialstation in einen früheren Getränkemarkt an der Kirchstraße verlagert – um die Mieträume an der Hornstraße für die VHS frei zu machen.

In der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport erneuerte Voskuhl jetzt ihre Kritik und bat die Kommunalpolitiker und Verwaltungskräfte um eine Zukunftsperspektive. Denn: Das unzureichende Raumangebot hat sich laut Voskuhl bereits erheblich auf den Betrieb ausgewirkt. Zwar seien die Atmosphäre in den Räumen an der Hornstraße und die kleinen Unterrichtsräume für bis zu zwölf Kursteilnehmer schön. Trotzdem fehlen im Gegensatz zum alten Standort am Nedderntor bislang immer noch zwei zusätzliche große Unterrichtsräume: Ein Gesundheitsraum für Angebote wie Yoga oder Tai-Chi mit Lagermöglichkeiten für Isomatten und anderes Zubehör - sowie ein eigener großer Raum für Erwachsenenbildung und Sprachkurse, mit Medienausstattung, Mobilar und Platz für bis zu 25 Teilnehmer.

Von der VHS in Gehrden werden laut Voskuhl derzeit immerhin an dezentralen Standorten Gesundheitskurse angeboten - unter anderem beim Sportverein, in einer Tanzschule und der Oberschule - jedoch mit viel Aufwand für den Transport von Material und Zubehör. Integrationsarbeit kann die VHS derzeit gar nicht anbieten, weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für eine Förderung der Integrationsangebote Platz und Zahlen von 20 bis 25 Teilnehmern voraussetze. So ein Raum stehe der VHS derzeit jedoch nicht zur Verfügung, so Voskuhl. Zudem seien die Sprachkurse in den kleinen Räumen sehr schnell ausgebucht.

Voskuhls Zwischenbilanz wegen fehlender großer Seminarräume: Die angebotenen Unterrichtsstunden seien innerhalb von zwei Jahren um etwa 25 Prozent von 1600 auf 1200 reduziert worden. Deshalb sei die Gesamtzahl der Kursteilnehmer um rund zehn Prozent gesunken, auf der Gebührenseite sei ein Einnahmerückgang zu verzeichnen. Ihr Fazit: Der Standort an der Hornstraße könne nur eine Übergangslösung sein oder müsse um zwei eigene größere Räume - möglichst zentral - ergänzt werden.

Die Ausschussmitglieder nahmen ihre Sorgen immerhin ernst: Die Ausschussvorsitzende Heide Rath brachte das renovierte Schulhaus in Ditterke mit seinem großen Gemeinschaftsraum ins Spiel. Ratsherr Peter Lübcke schlug vor, eine Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde zu beleben, um wieder den Gemeindesaal am Stadtweg mit zu nutzen. Beides soll nun geprüft werden.

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Der VHS fehlen in Gehrden nach dem Umzug in die Räume an der Hornstraße weiterhin zwei größere Unterrichtsräume.

Quelle: Ingo Rodriguez
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