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Hemmingen B3 Ortsumgehung: Mehr Staus ab Ende Juli 2018
Umland Hemmingen B3 Ortsumgehung: Mehr Staus ab Ende Juli 2018
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00:16 15.07.2018
In der Feldmark wie auf dem Bild in der Nähe des Hohen Holzweges in Arnum sind die Vorbereitungen für den Trassenbau längst im Gange. Quelle: Andreas Zimmer
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Hemmingen

Der Bau der B3-Ortsumgehung Hemmingen geht in die letzte große Runde: Am Montag, 23. Juli, beginnen die Arbeiten an der eigentlichen Trasse, die sich von der Brücke über die Göttinger Chaussee am Hemminger Stadtrand zu Hannover bis nach Arnum zur Ortsumgehung Pattensen erstreckt. Bisher konzentrierten sich die Tätigkeiten zum Beispiel auf den Brückenbau.

Die gute Nachricht für Autofahrer: Für das restliche Jahr sollen vorerst keine weiteren Straßen gesperrt werden. Auch Umleitungen sind nicht geplant. Das teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Die schlechte Nachricht: Es wird mehr Staus geben. Die Behörde bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Zwar werde viel in der Feldmark gearbeitet, aber dorthin und von dort weg müsse beispielsweise Boden über die unterschiedlichsten Straßen transportiert werden, erläuterte Ulrich Schmidt-Kania, Projektverantwortlicher in der Landesbehörde. Die Arbeiten ab 23. Juli konzentrieren sich zunächst auf den Bereich Devese. Die Arbeiten an der noch zu bauenden Brücke auf der Deveser Straße und der Trassenbau laufen parallel, erklärte er. Die Deveser Straße zwischen Hemmingen-Westerfeld und Devese ist bereits seit Ende Mai für den Autoverkehr gesperrt. Bisher seien unter anderem Leitungen verlegt und Boden abtransportiert worden, erklärte Schmidt-Kania.

Ende September 2019 soll die Umgehungsstraße wie geplant freigegeben werden. Damit das gelingt, werde das Tageslicht komplett für die Bauarbeiten auf fast sieben Kilometern Länge genutzt. Zu den Aufgaben gehöre auch die Renaturierung der Ihme und Beeke.

„Nicht zu vermeiden sind zwischenzeitliche Unterbrechungen der Wege im ländlichen Netz“, erläuterte Friedhelm Fischer, Leiter der Landesbehörde. Wichtige Wege sollen „bestmöglich wiederhergestellt“ werden oder Baustraßen sollen das vorhandene Netz ergänzen, alles in Abstimmung mit der Stadt, dem Bauausschuss der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Arnum-Hemmingen und dem Bauunternehmen.

Der Auftrag, den der Bund nun vergeben hat, ist mit einem Volumen von etwa 16 Millionen Euro der größte bei dem Projekt B-3-neu. Deren Gesamtausgabe summiert sich auf mittlerweile etwa 70 Millionen Euro. Die gesamte Umgehungsstraße ist 7,5 Kilometer lang. Der symbolische Spatenstich war im Dezember 2014.

Die letzten Arbeiten wie das Anlegen von Feldwegen im Zuge der sogenannten Flurbereinigung und der Bau von Regenrückhaltebecken werden wohl erst am 20. Mai 2020 beendet sein. Auch für das Anbringen der restlichen Beschilderung sei es möglich, dass bestimmte Fahrstreifen auf der Umgehungsstraße vorübergehend gesperrt werden, sagte Schmidt-Kania. Der komplette Anschluss der B-3-neu zwischen Arnum und Ohlendorf einschließlich Inbetriebnahme der Ampel sei erst für die nächsten Sommerferien vorgesehen, also im Juli und August 2019. Dafür sei voraussichtlich eine dreiwöchige Sperrung der Landesstraße 389 notwendig.

Von Andreas Zimmer

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