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DRK-Ortsvereine wollen fusionieren

Hemmingen-Westerfeld/Devese/Wilkenburg DRK-Ortsvereine wollen fusionieren

Die DRK-Ortsvereine Hemmingen-Westerfeld/Devese und Wilkenburg wollen fusionieren. Am Dienstag, 13. Februar, stimmen die Mitglieder darüber ab. Für eine Fusion ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig. 

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Die Ortsvereine DRK Hemmingen-Westerfeld/Devese und Wilkenburg wollen fusionieren.

Quelle: Archiv

Hemmingen-Westerfeld/Devese/Wilkenburg.  Etliche Ortsvereine im Deutschen Roten kreuz (DRK) leiden unter Überalterung und können ihre Vorstandsämter nicht mehr besetzen. „Dem DRK fehlt generell der Nachwuchs“, sagt Britta Hoge. Die 59-Jährige ist im Juni 2017 zur Vorsitzenden des DRK Hemmingen-Westerfeld/Devese gewählt worden, nachdem die langjährige Amtsinhaberin nach 21 Jahren nicht mehr zur Verfügung stand. 

Doch nicht alle Ortsvereine haben das Glück, jüngere Nachfolger für die Vorstandsämter zu finden. So bangte man auch im DRK Wilkenburg um die Zukunft. „Zwei der drei Vorstandsmitglieder wollen ihr Amt altersbedingt abgeben“, berichtet Peter Hauke, Schatzmeister im DRK-Ortsverein Hemmingen-Westerfeld/Devese.

Um den rund 30 Mitglieder starken Wilkenburger Ortsverein zu unterstützen, ist nun eine Fusion mit dem DRK Hemmingen-Westerfeld/Devese geplant, das rund 250 Mitglieder hat. „Gemeinsam können wir einfach mehr auf die Beine stellen“, sagt Britta Hoge. So soll es auch nach der Fusion weiterhin Veranstaltungen in Wilkenburg geben sowie Blutspendeaktionen. „Dann können wir das Team viel besser bei der Organisation unterstützen“, sagt Hoge.

Ob es zu der Fusion kommt, hängt von den Mitgliedern ab. Am Dienstag, 13. Februar, stimmen sie fast zeitgleich bei Mitgliederversammlungen des DRK Hemmingen-Westerfeld/Devese und Wilkenburg über die Verschmelzung ab. In Hemmingen-Westerfeld beginnt die Sitzung um 15.30 Uhr im Bürgersaal. Ort und Zeit in Wilkenburg hat das DRK dort per Einladung bekannt gegeben.

Damit die Fusion umgesetzt werden kann, müssen jeweils Zweidrittel aller Mitglieder zustimmen. „Das wird schwierig, weil dann rund 160 Mitglieder kommen müssten“, sagt Peter Hauke vom DRK Hemmingen-Westerfeld/Devese. Kommen weniger, muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung angesetzt werden. Bei dieser ist dann nur noch eine einfache Mehrheit notwendig. Wird die Fusion beschlossen, soll bei einer anschließenden konstituierenden Sitzung ein neues Leitungsteam für den neuen gemeinsamen Ortsverein gewählt werden.

Seit wie vielen Jahren genau die beiden Ortsvereine bestehen, lässt sich nach Auskunft des DRK Region Hannover nicht genau beziffern. Die Suche in historischen Dokumenten dauere an, hieß es in der Geschäftsstelle.

Von Stephanie Zerm

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