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Hemmingen Region misst Radverkehr
Umland Hemmingen Region misst Radverkehr
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00:19 03.08.2018
Der Zähler läuft: Hemmingens Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida und Regionspräsident Hauke Jagau rollen als die Ersten über den Fahrradfahrer-Zähler im Gewerbegebiet Quelle: Mario Moers
Hemmingen

Eine Messschleife unter dem Radweg an der Weetzener Landstraße registriert jedes Reifenpaar, das darüber rollt. Seit gestern misst eine von insgesamt vier im Umland installierten Zählstationen den Radverkehr im Hemminger Industriegebiet. Die etwa zwei Meter hohen Geräte zeigen neben den täglich gezählten Nutzern auch die Messung des gesamten Jahres und das Datum an. Die mit 87 000 Euro Förderung des Bundes angeschafften Geräte sollen langfristige Erkenntnisse über die Entwicklung des Radverkehrs in den Umlandskommunen schaffen.

Unmittelbare Auswirkungen auf den voraussichtlich 2019 beginnenden Bau des Radwegs von Devese nach Ronnenberg werden die Zahlen allerdings nicht haben. Auch der mögliche Umbau des innerörtlichen Radwegs – von der Dorfstraße im Osten bis in das Gewerbegebiet im Westen – ist davon nicht betroffen. „Die Zähler sollen Auskunft geben, wie sich die Nutzung vor und nach dem Ausbau beziehungsweise langfristig entwickelt“, sagt Elk van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover. Der Radweg, an dem auch die Zählstation steht (Ecke Marie-Curie-Straße), wird bislang von Fußgängern und Radlern gemeinsam genutzt. Änderungen in der Straßenverkehrsordnung könnten eine Trennung notwendig machen. Beide Strecken werden derzeit noch geprüft.

Zum Auftakt des Forschungsprojekts rollten Hemmingens Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida (Sportlich in kurzer Hose) und Regionspräsident Hauke Jagau (Vorbildlich mit Helm) gemeinsam über die Messschleife. „Die Systeme in Hemmingen, Burgwedel, Seelze und Sehnde liefern nicht nur Erkentnisse für die Verkehrsplanung, sie sind zugleich wichtige Botschafter für den Radverkehr“, so Jagau. Das von der Regionsversammlung beschlossene Handlungskonzept Radverkehr der Regionsversammlung sieht vor, dass in der Region bis 2025 im Durchschnitt 21 Prozent aller Wege auf dem Rad zurückgelegt werden. Etwa 800 Kilometer soll das sogenannte Vorrangnetz für den Alltagsverkehr regionsweit umfassen. In der Landeshauptstadt messen bereits sieben Zählstationen den Verkehr auf Radwegen.

Von Mario Moers

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