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Hemmingen Stadt hofft bei Hallenumbau auf Geld vom Bund
Umland Hemmingen Stadt hofft bei Hallenumbau auf Geld vom Bund
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14:23 30.09.2018
Die Sporthalle soll ab Juli 2019 saniert und umgebaut werden. Quelle: Archiv
Hiddestorf

Rund 3 Millionen Euro sollen die geplante Sanierung und der Umbau der Sporthalle Hiddestorf kosten. Um nicht den kompletten Betrag alleine stemmen zu müssen, hat sich die Stadt Hemmingen nun an den Bund gewandt und eine Förderung im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beantragt. Beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stehen 100 Millionen Euro für Projekte mit „überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und mit hohem Innovationspotenzial“ zur Verfügung. Diese können mit Beträgen zwischen ein und vier Millionen Euro bezuschusst werden. Dabei soll der Bundesanteil allerdings nicht mehr als 45 Prozent der Gesamtkosten betragen.

Das Förderprogramm des Bundes gibt es bereits seit 2015. Bislang sind davon in Städten und Gemeinden mehr als 100 kommunale Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 340 Millionen Euro unterstützt worden.

Würde die Sporthalle in Hiddestorf mit Mitteln aus dem Programm gefördert, könnte der Bund mehr als 1 Million Euro dazugeben. Die Voraussetzung dafür sind jedoch hoch. So sollen die Pläne laut Ausschreibung von besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung sein, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, die soziale Integration in der Kommune sowie den Klimaschutz fördern.

Diese Kriterien scheinen die Planungen für die Hiddestorfer Sporthalle jedoch durchaus zu erfüllen. Denn nachdem der Trakt mit den Umkleiden abgerissen ist, soll dort ein neuer Anbau mit einer Mensa, einem Mehrzweckraum für die Nachmittagsbetreuung der Ganztagsschule sowie einem allgemein zugänglichen WC für Dorfveranstaltungen entstehen. Eine sogenannte Dorfgemeinschaftsküche, in der Kinder der offenen Ganztagsgrundschule und Ortsbewohner essen können, soll zu einem generationenübergreifenden Ort der Begegnung werden. Außerdem soll die Mehrzweckhalle auch künftig nicht nur dem Vereins- und Schulsport dienen, sondern auch für Veranstaltungen und Feste der Dorfgemeinschaft genutzt werden. Bei der Sanierung der Halle sollen die Belange des Wärmeschutzes, der Energieeinsparung und die Verbesserung der Akustik berücksichtigt werden. Der Baubeginn ist für Juli 2019 geplant. Ende August 2020 soll alles fertig sein.

Die hiesigen Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) haben bereits zugesichert, den Hemminger Förderantrag ihren Möglichkeiten entsprechend zu unterstützen. Über die Vergabe der Fördermittel und die Höhe des Betrags entscheidet bis Ende des Jahres eine Jury des Bundes.

Von Stephanie Zerm

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