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Hemmingen Neubau der Kita wird nicht verzögert
Umland Hemmingen Neubau der Kita wird nicht verzögert
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19:52 26.07.2018
Der Bau der neuen Kindertagesstätte soll im August beginnen. Quelle: Tobias Lehmann
Hemmingen-Westerfeld

Aufatmen in der Stadtverwaltung: Die Voruntersuchungen des Geländes für die neue Kindertagesstätte sind abgeschlossen. Auf dem Feld neben dem Friedhof an der Weetzener Landstraße wurden keine archäologischen Funde entdeckt. Diese hätten das Projekt um Wochen, möglicherweise Monate verzögern können. „Bei den Planungen haben wir diese Möglichkeit immer im Hinterkopf. In Hemmingen wird schließlich häufiger etwas gefunden“, sagt Fachbereichsleiter Axel Schedler auf Anfrage. Die Hemminger Planer gingen zwar nicht davon aus, dass ein Römerlager wie in Wilkenburg gefunden werde, doch Spuren einer historischen Siedlung wären möglich gewesen.

Der Kampfmittelbeseitigungsgdienst habe eine Stabbrandbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt, die allerdings problemlos beseitigt werden konnte. „Das Gelände ist jetzt freigegeben“, sagt Schedler. Der Fachbereichsleiter rechnet damit, dass die Region Hannover die Baugenehmigung Anfang August erteilen wird. Für die jetzt abgeschlossenen Vorbereitungen habe es eine Sondergenehmigung gegeben.

Generalunternehmer für das 3,7-Millionen-Euro-Projekt ist die Firma Grübbel aus Bad Oeynhausen. Sie produziert die verschiedenen Elemente des Gebäudes, das sich in der Form an einem Kindergarten in Pattensen orientiert, in Bad Oeynhausen und transportiert sie dann nach Hemmingen. Schedler ist selbst gespannt darauf. „Ich gehe davon aus, dass das gesamte Gebäude innerhalb weniger Tage aufgestellt wird“, sagt er. Dann könnten die Innenarbeiten wie das Verlegen der Leitungen beginnen. Der gesamte Neubau soll bis April nächsten Jahres fertig gestellt sein.

Noch offen ist, wer Träger der Einrichtung wird. Das Interessenbekundungsverfahren läuft noch bis Ende dieses Monats. Die Plätze für die geplanten drei Kindergartengruppen und zwei Krippen für insgesamt rund 100 Kinder dürften schnell belegt sein. Bürgermeister Claus Schacht wies bereits im vergangenen Monat darauf hin, dass die Zahl der Kinder im Stadtgebiet zurzeit vor allem durch Zuzüge steige.

Die Zufahrt für die Baustelle wird der Friedhofsparkplatz sein. Bereits jetzt gilt an der Stelle der Weetzener Landstraße Tempo 50 und nicht wie bisher 70. Der Friedhofsparkplatz wird anschließend auch der Parkplatz für die Kindertagesstätte sein. Geplant ist weiterhin, die Ortstafel noch in Richtung Friedhof zu versetzen, so dass in dem Bereich dauerhaft Tempo 50 gelten wird. Die Stadt hofft zudem, dass Regiobus noch eine Haltestelle in Höhe des Friedhofs einrichtet. Bisher wurde dies mit Verweis darauf abgelehnt, dass sich dies nur wegen des Friedhofs nicht lohne. Doch jetzt werde dort nicht nur die Kindertagesstätte gebaut, sondern auf der anderen Seite des Friedhofs auch noch das neue Feuerwehrgerätehaus. Das könnte die Chancen erhöhen.

Von Tobias Lehmann

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