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Hemmingen Kürbisfest dauert erstmals zwei Tage
Umland Hemmingen Kürbisfest dauert erstmals zwei Tage
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00:20 12.08.2018
Unübersehbar: Zwei Männer in Kürbiskostümen machen in Hannover Werbung für das Wilkenburger Fest. Quelle: privat
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Wilkenburg

Erstmals in der 15-jährigen Geschichte des Wilkenburger Kürbisfestes dauert die Veranstaltung nicht nur einen Tag, sondern erstreckt sich über zwei Tage. Die Feier im September gehört zu den größten Veranstaltungen im Laufe eines Jahres im Hemminger Stadtgebiet.

„Wir haben uns vorher nicht getraut das anzubieten, denn die Frage lautet: Wie werden sich die Besucher verteilen?“, erläutert der Wilkenburger Christian von Oheimb. Er organisiert und veranstaltet das Fest. Normalerweise ist der Kürbistag an einem Sonntag. Doch zum 15-jährigen Bestehen wird die Probe aufs Exempel gemacht. „Auch die Menschen, die sonntags nicht kommen können, sollen eine Möglichkeit haben das Kürbisfest zu besuchen“, sagt von Oheimb.

„Das Fest soll trotz vieler Aussteller und Besucher im familiären Rahmen bleiben. So wird man weiterhin keine Verkaufswagen finden, und es werden auch nur kleine Zelte aufgebaut sein.“ Die Festfläche auf dem Gutshof der Familie von Campe an der Kirchstraße 19 werde so groß wie im Vorjahr sein. 2017 wurde das Veranstaltungsgelände erweitert, indem auch die Straße Am Damm genutzt wurde.

Am Sonnabend, 15. September, ist das Kürbisfest von 12 bis 18 Uhr geöffnet und einen Tag später von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist wie in den Vorjahren frei – an beiden Tagen.

Neu und über zwei Tage erstreckt sich die Aktion mit Nicos Messinger von Kochkonzept Hannover mit Sitz in Arnum. Er bereitet leckere Kürbisgerichte zum Probieren zu. Am Sonntag werde mehr Programm für Kinder angeboten, erläutert von Oheimb und nennt den Kinderflohmarkt als Beispiel. Der Standplatz ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung notwendig, die ab sofort unter der Rufnummer (0172) 4282875 möglich ist.

Bei den Ausstellern ist es egal, ob die Besucher am Sonnabend oder Sonntag kommen. Jeweils rund 90 sind es an beiden Tagen – so viel wie im Vorjahr. Auf einem Bauernmarkt werden Spezialitäten aus der Region angeboten. Auch Kunsthandwerk ist erhältlich und Kulinarisches rund um den Kürbis wie Kürbissuppe und -kuchen. Das Hof-Café ist ebenfalls wieder geöffnet. Auch eine Kutsche pendelt wieder vom Parkplatz zwischen Wilkenburg und Arnum sowie dem Festgelände. Eine Fahrt kostet einen Euro.

Das beliebte Fest in Wilkenburg ist stets ein Ziel für die ganze Familie.

Ein weiterer Behelfsparkplatz wird auf einer Wiese mit Zufahrt von der Wülfeler Straße (L389) eingerichtet, um zu vermeiden, dass Fahrzeuge am Rand der L389 abgestellt werden. 2 Euro sind fürs Parken zu zahlen. Das neue Parkkonzept, erst im vergangenen Jahr eingeführt, hat sich von Oheimb zufolge bewährt. 2017 habe es keinen Falschparker mehr gegeben. Mehr als 7000 Besucher hatten das Fest nach seinen Angaben besucht. Im Jahr 2016 noch hatte die Polizei rund 100 Bußgelder verhängt, weil Festbesucher ihre Fahrzeuge entlang der Landesstraße 389 abgestellt und damit Geh- und Radwege blockiert haben. Auch in diesem Jahr werden die Gäste gebeten die ausgewiesenen Parkflächen zu nutzen.

Von Oheimb steigt aus: Für Christian von Oheimb ist es das letzte Kürbisfest, das er organisiert. „Ich werde andere Aufgaben übernehmen“, sagt er, ohne Details zu nennen. Die meiste Zeit hat er sich um die Feste gekümmert. Wer dies nun übernimmt, sei noch unklar.

Von Andreas Zimmer

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