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„Solch einen Sturm noch nicht erlebt“

Hemmingen „Solch einen Sturm noch nicht erlebt“

„Einen Sturm mit solchen Auswirkungen habe ich in 25 Jahren Berufstätigkeit nicht erlebt“, sagt Betriebshofleiter Claus Schmidt. 37 städtische Bäume stürzten beim Sturmtief im Januar um oder wurden an Wurzeln oder Krone beschädigt.

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Mitarbeiter des Betriebshofes räumen nach dem Sturm Äste in der Nähe des SV-Heims in Wilkenburg weg.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen.  „Einen Sturm mit solchen Auswirkungen habe ich in 25 Jahren Berufstätigkeit nicht erlebt.“ Das sagte Claus Schmidt, Leiter des Städtischen Betriebshofes in Hemmingen, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Inneren Service.

37 städtische Bäume stürzten beim Sturmtief Friederike im Januar 2018 um oder wurden so stark an Wurzeln oder Krone beschädigt, dass sie entfernt werden mussten. Die meisten standen am Grünzug am Maschgraben, im Naturwald am Strandbad, am Mittelweg und an der Arnumer Landwehr im sogenannten Tal der Büffel.

Bei Sturm Xavier im Oktober 2017 wurden Schmidt zufolge 39 Bäume umgeworfen oder beschädigt, vor allem am Grünzug am Maschgraben, im Naturwald am Strandbad und im Wäldchen an der Grundschule Arnum. Da der Bauhof nicht alle Arbeiten allein schaffen konnte, wurden die Mitarbeiter von einer Firma unterstützt, wodurch zusätzliche Kosten entstanden. Für den Verkauf des Holzes, zum Beispiel als Stämme für Kitas oder als Hackschnitzel zum Heizen, konnte die Stadt aber auch Einnahmen erzielen - bisher mehr als 2500 Euro.

Etliche Bäume sollen nun nachgepflanzt werden, hauptsächlich am Maschgraben und im Wäldchen an der Arnumer Schule. „Mehr als 50 neue Bäume im Jahr können wir aber nicht bewältigen“, sagte Schmidt im Hinblick auf die umfangreiche, anfängliche Pflege.

Von Andreas Zimmer

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