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Umland Hemmingen Nachrichten Das neue Lernen in der VHS
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00:20 10.06.2018
Leine-VHS-PR-Mitarbeiterin Daniela Thaul (von links), Programmbereichsleiterin Sabine Lemberg-Haas, die Dozentinnen Magalie Feuillet-Natt und Catherine Atkinson sowie Geschäftsführer Jürgen Beckstette halten den Start des Blended Learning-Formats an der Leine-VHS für gelungen. Quelle: privat
Hemmingen

Das Internet als neue Möglichkeit des Lernens: Im digitalen Zeitalter wird dies von der Leine-Volkshochschule (VHS) genutzt. Blended Learning heißt der Fachbegriff. Manch einer mag da eher an Whisky denken, bei dem ein Blended Whisky eine Mischung oder ein Verschnitt aus verschiedenen Sorten ist. „Das Blended Learning besteht als neues Lernformat aus Online- und Präsenzphasen“, erläutert VHS-Geschäftsführer Jürgen Beckstette. So werde gemeinsam, aber auch individuell gelernt, wann und wo immer die Teilnehmer dazu online die Gelegenheit haben, auf jeden Fall aber eigenverantwortlicher und flexibler. Hinzu kommen gemeinschaftliche Präsenztage für alle Kursteilnehmer und die Dozenten.

Zwei solcher neuen Angebote gibt es bereits. So beschäftigt sich eine neunköpfige Gruppe mit ihrer Dozentin Dr. Catherine Atkinson beim Kurs „Studio Weserrenaissance“ mit dem Thema Weserrenaissance: sowohl online als auch bei Präsenzterminen in den VHS-Räumen in Hemmingen-Westerfeld sowie bei geplanten Terminen in Stadthagen und Hameln.

13 an Filmen und Fremdsprachen Interessierte arbeiteten online mit Magalie Feuillet-Natt vor, um nach dem gemeinsamen Kinobesuch des französischen Films „Eine ungewöhnliche Familie“, der im Original im Raschplatzkino Hannover gezeigt wurde, ohne Verständnisprobleme diskutieren zu können.

Gearbeitet werden kann mit Android- und I-Phone-Smartphones ebenso wie am PC oder Tablet. Chatmöglichkeiten mit den Dozenten und auch untereinander in einem Forum runden die digitalen Möglichkeiten ab.

„Dieser Durchlauf war Pionierarbeit“, betonte Sabine Lemberg-Haas, VHS-Programmbereichsleiterin Sprachen der Welt und Frauen. „Man lernt durch das individuelle Arbeiten mehr dabei“, zog sie ein positives Zwischenfazit. Denn ohne sich gegenüber anderen eventuell bei Lernproblemen genieren zu müssen, kann individuell im geschützten eigenen Umfeld Zuhause der Themenstoff so lange und oft wiederholt werden, bis die bestehenden Verständnislücken verschwinden.

Von Torsten Lippelt

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