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Umland Hemmingen Nachrichten Barbara Konze bleibt CDU-Parteichefin
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16:19 08.02.2018
Bundestagsabgeordnete und Gastrednerin Maria Flachsbarth (Zweite von links) mit dem neugewählten CDU-Vorstand Hemmingen mit Dirk Harp (links), Barbara Konze (Dritte von links), Maren Reese, Marlies Klingenberg und Herbert Ruppel. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen

 Barbara Konze bleibt Parteichefin der Hemminger CDU. Sie wurde in der Mitgliederversammlung am Mittwochabend im Vereinsheim der Sportlichen Vereinigung Arnum wiedergewählt. Seit 2004 nimmt sie dieses Amt wahr. 

Jetzt hat sie auch ein neues und weiteres übernommen: Sie ist Mitgliederbeauftragte. Diese Beauftragten, die es vom Orts- bis zum Bundesverband gibt, bündeln und koordinieren die Aktivitäten zu Werbung, Bindung und Mobilisierung der Mitglieder.

Ihre drei Stellvertreter als Parteivorsitzende sind weiterhin Dirk Harp, Hermann Heldermann und Marlies Klingenberg. Schatzmeister bleibt Herbert Ruppel. Zur Schriftführerin wurde Maren Reese gewählt. Sieben Beisitzer ergänzen den Vorstand. Die CDU Hemmingen hat zurzeit 117 Mitglieder, sechs weniger als im Vorjahr.

Neuwahlen und ein Vortrag der Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth, direkt aus Berlin nach Arnum gekommen, standen bei den Hemminger Christdemokraten auf der Tagesordnung.

Die Versammlung war langwierig, weil alle Kandidaten – obwohl es keine Gegenkandidaten gab - in geheimer Wahl bestimmt werden mussten. Dies geschah dann stets einstimmig durch die 22 Stimmberechtigten. Während der Auszählungen berichtete der Regionsabgeordnete Jan Dingeldey aus seiner Arbeit unter anderem zu den Themen Üstra und Abfall. Für die Ratsfraktionerläuterte Vorsitzender Ulff Konze aktuelle Themen wie den Bau der Feuerwehrgerätehäuser in Arnum und in Hemmingen-Westerfel, sowie die geplante offene Ganztagsgrundschule. „Eine lückenlose Versorgung von der Krippe über die Kita und die Ganztagsgrundschule bis hin zur KGS – das ist ein wichtiger Standortfaktor für Hemmingen, wenn sich Familien entscheiden, ob sie in unsere Stadt ziehen möchten“, sagte er.

So wie Konze auf Ratsebene und Dingeldey auf Regionsebene auf die konstruktive Zusammenarbeit mit der SPD verwiesen, ergänzte das die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth, die zwei Stunden nach Beginn der Versammlung direkt aus Berlin angereist war. In einem etwa 45-minütigen Vortrag mitsamt Diskussion verteidigte sie die in Berlin zwischen den beiden Parteien beschlossenen Vereinbarungen – auch wenn kritisiert wurde, dass man das Finanzministerium nicht hätte abgeben dürfen und die SPD anteilig eigentlich zu viele Ministerposten erhalten werde. „Die Vereinbarungen sind eine solide Grundlage mit CDU-Handschrift für die nächsten dreieinhalb Jahre. Wir sind in der Verantwortung, für dieses Land zu einer Regierungsbildung zu kommen“, begründete sie die unverhältnismäßige Ministerienvergabe, für die man eine Regierungsbildung nicht habe aufs Spiel setzen wollen. 

Von Torsten Lippelt

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