Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Ein Wahlhelfer fällt aus: Er ist Vater geworden

Hemmingen Ein Wahlhelfer fällt aus: Er ist Vater geworden

Vaterglück am Wahlwochenende: Zwei Wahlhelfer sind in Hemmingen kurzfristig ausgefallen, einer krankheitsbedingt und einer ist Vater geworden. Die Verwaltung habe jedoch nach einigen Telefonaten Ersatz finden können, sagte Fachbereichsleiter Sven Bertram.

Voriger Artikel
Wilkenburger bestimmen die ARD-Hochrechnung mit
Nächster Artikel
Die Briefwahlstelle ist wieder geöffnet

Das Rathaus in Hemmingen: Hier laufen die Ergebnisse bei Wahlen zusammen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Die Bundestagswahl ist Bertram zufolge in Hemmingen ohne gravierende Probleme verlaufen. Erstmals konnten die Ohlendorfer mangels Räumen nicht mehr in ihrem Wohnort wählen, sondern mussten dafür in die Grundschule im benachbarten Hiddestorf. „Unmutsäußerungen deswegen hat es beim Wahlvorstand aber nicht gegeben“, sagte Bertram.

Die Wahlbeteiligung ist in Ohlendorf mit 62,4 Prozent gegenüber 66,1 Prozent im Jahr 2013 geringer ausgefallen. Weitere Rückgänge gibt es aber auch in Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg. Stadtweit ist die Wahlbeteiligung von 81,7 auf 84 Prozent gestiegen, was Bertram freute. „Offenbar konnten die Parteien mehr Menschen motivieren“, sagte er.

Sven Bertram zufolge hat ein Bürger bei der Auszählung zugesehen. Das sei erlaubt, wenn man nicht störe. Der Mann hielt sich in der Grundschule am Köllnbrinkweg in Hemmingen-Westerfeld auf. Gegen 21 Uhr ging laut Bertram das letzte Wahlergebnis im Rathaus ein.

Insgesamt 174 Stimmen waren ungültig. Dafür gebe es mehrere Gründe, erläuterte Bertram. Ein Wahlzettel sei durchgestrichen worden, bei anderen sei nur die Erststimme vergeben worden. „Ein Wähler hat handschriftlich vermerkt, dass er nicht wisse, wen er wählen soll, aber er danke dem ehrenamtlichen Wahlvorstand für den Einsatz.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten