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Umland Hemmingen Nachrichten Neuer Beauftragter will Gewässer begehen
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14:08 23.02.2018
"Freddi" Rieger ist jetzt Naturschutzbeauftragter. Quelle: Torsten Lippelt
Hemmingen

 Mit Friedrich-Wilhelm „Freddi“ Rieger als neuem Naturschutzbeauftragten der Region Hannover für Hemmingen ist ein bekanntes Gesicht ins Stadtgebiet zurückgekehrt. Er hat von 1998 bis zum Rentenbeginn 2014 als Sachbearbeiter im Bereich Bau und Umwelt der Hemminger Stadtverwaltung gearbeitet.

„Ich kenne mich in der grünen Umgebung Hemmingens besser aus als in den Stadtteilen selbst“, sagt der Familienvater, der seit etwa zehn Jahren in Hannover-Ahlem wohnt. Bei seiner neuen Tätigkeit profitiert er auch von seinem zweiten Staatexamen in Biologie und Geographie sowie einem Fernstudium der Wasserwirtschaft. Im Hemminger Rathaus hatte er sich seinerzeit unter anderem mit dem Thema Hochwasserschutz beschäftigt. Die Amtsperiode des Ahlemers dauert fünf Jahre.

„Zum Frühjahr hin werde ich eine Begehung an allen Gewässern unternehmen. Für die Sommerferien plane ich mit der städtischen Jugendpflege mehrere Ferienpassaktionen“, kündigt Rieger an. Auch Kartierungen von Biotopen und Gewässern, die Absprache mit Naturschutzbeauftragten der Nachbarkommunen sowie Bürgerberatungen - vor allem zu seinem Spezialgebiet Insekten, Bienen und Wespen - stehen auf Riegers Agenda.

Die Beauftragten  sollen sich als Bindeglied zwischen der Naturschutzbehörde und den Bürgern verstehen und das allgemeine Verständnis für die Aufgaben der Umweltbehörde fördern. Sie besichtigen beispielsweise Bodenabbaustellen und Biotope und sprechen mit Anliegern. Dass das Selbstverständnis des Ehrenamtes von bestimmten Zielen, wie sie die Region formuliert, abweichen kann, verdeutlicht Rieger. „Ich kann auf Einladung an Gewässerscheuen teilnehmen. Vögel kann ich aber nicht beringen. Wespennester setze ich grundsätzlich nicht um, da die Völker dann in der Regel absterben. Ich berate betroffene Personen im Umgang mit Stechinsekten. Beim Aufbau von Krötenzäunen würde ich auf Wunsch der Aufsteller selbstverständlich mitmachen. Und bei Maßnahmen der Stadtverwaltung kann ich auf Anfrage der Region eine Stellungnahme abgeben.“

Wer Rieger erreichen möchte: Er hat die Rufnummern (0511) 9245595 und (0160) 96245473. Seine E-Mail-Adresse lautet natuba@web.de. 

Von Torsten Lippelt

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