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Nachrichten Römerlager: Neue Stellungnahme kommt
Umland Hemmingen Nachrichten Römerlager: Neue Stellungnahme kommt
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09:57 02.03.2017
Von Andreas Zimmer
Interessierte stehen vor einer Informationstafel neben der Ausgrabungsstelle des Römerlagers in Wilkenburg. Quelle: Peter Steffen
Wilkenburg

Das Ergebnis: Die Stellungnahme zu dem Kulturdenkmal in Wilkenburg im Zuge des Planfeststellungsverfahrens soll „aktualisiert“ werden. Das teilte das Ministerium jetzt mit. Prof. Dr. Salvatore Ortisi, er leitete die wissenschaftlichen Grabungen, berichtete über die Ausgrabungen und übergab der Region Hannover umfangreiche Unterlagen.

Regionssprecherin Christina Kreutz erläuterte gegenüber dieser Zeitung, die Unterlagen seien der Region noch nicht bekannt und würden nun geprüft. Ob dies dazu führe, dass die Bedeutung des Römerlagers höher angesiedelt werde, lasse sich jetzt noch nicht sagen. Die Region hatte im Dezember darauf hingewiesen, dass es in Europa eine Reihe ähnlicher Römerlager gebe. Kreutz sagte, an der Ausgangslage, dass vom Land in Wilkenburg ein Vorranggebiet für Rohstoffe vorgesehen ist, habe sich nichts geändert. „Da kann sich die Region nicht darüber hinwegsetzen.“ Die Firma Holcim will dort Kies abbauen. Eine Frist für die neue Stellungnahme gebe es nicht.

An dem Fachgespräch des Ministeriums nahm die Stadt Hemmingen nicht teil. „Da es sich um ein Fachgespräch der Denkmalbehörden handelte, waren weder die Stadt noch andere Dritte dazu eingeladen“, teilte das Ministerium mit.

Bürgermeister Claus Schacht sprach am Mittwoch von einem Hoffnungszeichen. Er sei froh, dass das Ministerium die Initiative ergriffen habe. „Es ist gut, dass die Archäologen ihre Einwendungen erklären konnten.“ Schacht sagte, er hoffe, dass am Ende des Verfahrens das Römerlager als Bodendenkmal dauerhaft erhalten bleiben könne. Dabei müssen die Belange der Anwohner berücksichtigt werden.

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