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Umland Hemmingen Nachrichten Ein drittes Schild informiert über das Römerlager
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00:15 09.08.2017
Reges Interesse: Rund 30 Kulturinteressierte haben sich auf dem Gelände des früheren Römerlagers in Wilkenburg eingefunden. Quelle: Achim von Lüderitz
Wilkenburg

„Und die sehen nicht gut aus“, sagte Karola Hagemann von der Römer-Arbeitsgemeinschaft Leine. Obwohl es noch nicht offiziell ist, verdichteten sich die Gerüchte, dass in den nächsten Jahren das 300 Hektar große Gelände in Wilkenburg dem Kiessabbau weichen muss - und schon in wenigen Monaten damit begonnen wird. „ Das ist vielleicht unsere letzte Chance, noch einmal auf die historische Fläche hinzuweisen. Deshalb ist eine dritte Informationstafel für das riesige Areal sicher nicht übertrieben“, sagte Robert Lehmann bei der Präsentation der neuen Tafel. Sie wurde von den Mitglieder in Eigenarbeit angefertigt. Bei den Faltblättern ist man auf Spenden angewiesen, für die letzte Auflage gab es auch einen kräftigen Zuschuss von der Stadt Hemmingen.

Mehr als 2000 Blaumetallfunde wurden bisher auf dem Gelände geborgen und eingemessen. Darüber hinaus entdeckten die Archäologen Spielwürfe, Rüstungsteile, Sandalennägel und Pinzetten für das Bartzupfen der sicher schon damals nicht uneitlen Legionäre. Wenn man genügend Zeit hätte, würde man, so die Überzeugung der Römer AG, sicher noch viele unersetzbare Kleinode aus der Zeit um Christi Geburt zutage fördern.

Trotzdem könnte die historische Ausgrabungsstätte von europäische Bedeutung bald in einem Kiessee versinken. Und das, obwohl das Objekt den größten Denkmalschutzstatus hat, den das Land vergeben kann. Das scheinen die Region Hannover und das zuständige Ministerium für Wissenschaft und Kultur Leine anders zu sehen, glauben die Mitglieder der Römer-Arbeitsgemeinschaft.

Karola Hagemann (von links), Robert Lehmann und Werner Pollak bei der feierlichen Enthüllung der Tafel. Quelle: Achim von Lüderitz

Von Achim von Lüderitz

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