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Umland Hemmingen Nachrichten Das wissen nur wenige übers Mausoleum
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00:16 12.02.2017
Von Andreas Zimmer
Das Bild zeigt die Rückseite der jüngsten Broschüre übers Mausoleum im Sundern. Quelle: privat
Hemmingen

2. Hamburg und Hemmingen haben etwas gemeinsam: Die Speicherstadt und das Mausoleum sind beide der Schule des hannoverschen Architekten Conrad Wilhelm Hase zuzuordnen. Typisch sind Backstein und romanische sowie gotische Formen.

3. Es gibt kein Schild im Hemminger Stadtgebiet, das – vor allem auswärtige Autofahrer – auf das Kulturdenkmal Mausoleum hinweist. Das soll sich ändern. Der Förderverein plant Gespräche mit den für die unterschiedlichen Straßen jeweils zuständigen Behörden.

4. Der Mausoleumsverein hat innerhalb weniger Monate zwei Preise bekommen: Im November 2016 erhielt er den Preis für Denkmalpflege von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und im Januar dieses Jahres von der Region Hannover für ehrenamtliches Engagement.

5. Offenbar möchten viele das Mausoleum für Veranstaltungen oder andere Zwecke mieten. Denn wer bei der Suchmaschine Google die Begriffe „Mausoleum Hemmingen“ eingibt, dem wird bei der sogenannten automatischen Vervollständigung auch das Wort „Mieten“ angezeigt.

Lust bekommen auf eine Mausoleumstour? Start ist im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld. Dort können sich Besucher in einer Glasvitrine vor dem Ratssaal ein Modell des Kulturdenkmals ansehen und für 4 Euro eine Broschüre übers Mausoleum kaufen. Das Rathaus ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie montags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Durchs Wohngebiet über den Köllnbrinkweg führt die Route in Richtung Weetzener Landstraße – vorbei an der Kapelle auf dem Friedhof, wo die Eingangstür des Mausoleums aufgestellt werden soll. Warum dort? Einer der Gründe ist, dass sich auf dem Friedhof die letzten Ruhestätten der Familie von Alten befinden. Dann geht es ins Naturschutzgebiet Sundern zum Mausoleum, das ganzjährig zugänglich ist. Der Eintritt ist frei. Kleine Schilder zeigen den Weg. Für eine Kaffeepause bietet sich das Alte Schulhaus an der Dorfstraße an, wo es ebenfalls die Broschüre zu kaufen gibt, Telefon (01 72) 4 12 83 63. Für die etwa drei Kilometer lange Strecke werden etwa
30 Minuten als Laufzeit benötigt.

Ein Kapitel übers Mausoleum ist im Buch „Hannoversche Geheimnisse“
zu finden, das jetzt in Zusammenarbeit mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung im Verlag Bast-Medien erschienen ist. Zum Preis von 14,90 Euro ist es in den Geschäftsstellen von HAZ und NP sowie im Internet auf shop.haz.de erhältlich.

Die über Jahrzehnte verschwundene Eingangstür zum Mausoleum soll zurück nach Hemmingen und in der städtischen Friedhofskapelle in Hemmingen-Westerfeld untergebracht werden. Es sei denn, es findet sich noch eine bessere Lösung. Die Tür war in einem Privathaus in Gehrden wieder aufgetaucht.

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