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Nachrichten 406 Unterschriften für offene K 225 gesammelt
Umland Hemmingen Nachrichten 406 Unterschriften für offene K 225 gesammelt
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00:38 30.03.2018
Schnell mal mit dem Auto von Devese in Richtung Rathausplatz? Das wird auf der neuen Deveser Straße nicht mehr möglich sein.  Quelle: Lippelt
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Devese

 Mehr als 400 Unterschriften gegen die geplante Verkehrsführung auf der Deveser Straße (K225) sind in Devese gesammelt worden. Die Unterzeichner möchten die Verbindung von und in Richtung Rathaus als Anlieger auch weiterhin nutzen können. Wegen des Baus der B3-Ortsumgehung ist jedoch vorgesehen, die Deveser Straße nur noch für Linienbusse, landwirtschaftlichen Verkehr, Radfahrer und Fußgänger freizugeben. 

Der Arbeitskreis Ortsentwicklung im Bürgerverein Devese teilte jetzt mit: „Spontan sind Bürger aus dem alten Ortsteil von Devese von Haus zu Haus gegangen und haben Unterschriften gesammelt. In kürzester Zeit erklärten sich 406 Mitbürger solidarisch.“ In dem Stadtteil wohnen etwa 1500 Einwohner.

Autofahrer werden künftig ausschließlich über die bereits vorhandene Brücke über die B3-Ortsumgehung auf die Weetzener Landstraße (K221) gelenkt, also am Real-Markt vorbei. Zurzeit gibt es noch eine dritte Straße, die aus Richtung Ohlendorf nach Devese führt. Diese wird aber, wenn die Umgehungsstraße Ende 2019 freigegeben ist, zum Wirtschaftsweg. 

Es gibt in Devese auch Fürsprecher für die neue Verkehrsführung. Sie haben sich in der „Initiative Verkehrsberuhigung Deveser Straße“ zusammengeschlossen. Diese warnt davor, dass die Deveser Straße zum „Schleichweg für Autofahrer aus dem südlichen Umland“ wird. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die Stadtverwaltung haben bereits signalisiert, dass für sie das Planfeststellungsverfahren maßgeblich ist, also die K225 ohne Autoverkehr. 

Der Arbeitskreis Ortsentwicklung jedoch kritisiert, dass die Deveser dann nicht mehr „auf direktem Weg das wichtige Versorgungszentrum am Rathausplatz mit Behörden, Ärzten, Sparkasse, Bäcker, Wochenmarkt etc. erreichen“. Die Strecke bis zum Rathaus beträgt etwa 1,3 Kilometer und ist mit dem Auto bei ruhiger Verkehrslage in zwei bis drei Minuten zu bewältigen. Stattdessen solle ihnen nun „der Umweg über die jetzt schon staubelastete Weetzener Landstraße und vier Ampelanlagen zugemutet werden“, bemängelt der Arbeitskreis. Diese Strecke ist etwa zwei Kilometer lang und dauert mit dem Auto mindestens fünf Minuten. Der Arbeitskreis macht deutlich: „Die Bürger fühlen sich vom Stadtzentrum abgeschnitten.“ Der Anliegerverkehr könne beispielsweise durch Schilder geregelt werden.

Der Arbeitskreis verweist zudem auf die Witterung. Nach seinen Angaben war es in der Zeit von Montag bis Mittwoch, 26. bis 28. Februar, morgens wegen Glätte nicht möglich gewesen in den Kreiseln auf der Brücke über die B3-Ortsumgehung zu fahren. Die Fahrer konnten aber über die Deveser Straße ausweichen.

Von Andreas Zimmer

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