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Kein Neubau der Sporthalle

Hiddestorf Kein Neubau der Sporthalle

Die Sporthalle in Hiddestorf soll in den Jahren 2019 und 2020 saniert und erweitert werden. Die Kosten betragen 3 Millionen Euro. Damit sind Pläne für einen Neubau vom Tisch.

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Ein zerbeultes Schild weist den Weg zur Sporthalle. Im Hintergrund links ist ein Teil des Feuerwehrgerätehauses zu sehen und dazwischen der Eingang zum Außenspielfeld.

Quelle: Andreas Zimmer

Hiddestorf.  Doch kein Neubau: Die Sporthalle in Hiddestorf soll in den Jahren 2019 und 2020 saniert und erweitert werden. Das schlägt die Stadtverwaltung vor. Die Kosten betragen etwa 3 Millionen Euro.

Das Architekturbüro Mosaik aus Hannover hat eine Machbarkeitsstudie erstellt und sollte auch prüfen, ob ein Abriss der Halle aus dem Jahr 1978 und ein Neubau in Frage kommt. Da Bausubstanz und Statik laut Planer in Ordnung sind, schlagen sie vor die Halle zu sanieren und den Nebentrakt mit den Umkleiden und dem Geräteraum abzureißen. Die Halle wird unter anderem von der benachbarten Grundschule und dem benachbarten Kindergarten sowie vom Sportverein genutzt.

Mittlerweile dreht es sich nicht nur um die Einfeldhalle. „Im Verlauf des Jahres 2017 wurde immer deutlicher, dass im Zusammenhang mit dem Ganztagssschulkonzept der Grundschule die räumlichen Anforderungen entsprechend angepasst werden mussten“, heißt es in einer Drucksache der Stadtverwaltung. Das bedeutet: In der Schule fehlen Räume zum Mittagessen und für die Nachmittagsbetreuung. Diese wollen die Planer im neuen Nebentrakt unterbringen, angeordnet an der Längs- und Giebelseite der Halle. Geplant sind Multifunktionsräume, eine Küche, behindertengerechte Toiletten und ein Büro für pädagogische Mitarbeiter.

Die in Stahlbetonskelettweise errichtete Halle soll umfangreich saniert werden. Sie kann weder bei der Energieeffizienz mit heutigen Maßstäben mithalten noch bei den Sanitär- und Elektroanlagen. „Das Dach ist ebenso dringend zu sanieren wie die abgehängten Decken des Nebentraktes, die seinerzeit mit nicht zugelassenen Befestigungen montiert wurden“, heißt es in der Studie. Asbest sei unter anderem am Dach nachgewiesen worden. Die Planer stufen unter anderem alle Brandschutztüren und -klappen sowie Rippenheizkörper als asbesthaltig ein.

Auch das Spielfeld auf der Außenanlage ist zu erneuern. Der Grund: „Der Ballfangzaun entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.“ Auch der Weg vom Parkplatz zum Spielfeld sei sanierungsbedürftig. Die Baustellenzufahrt soll über den Vorplatz der Feuerwehr sein, ein weiterer Nachbar der Halle. Im Vorfeld sollen im Bereich der Halle zwei Buchen, eine Tanne und eine Birke gefällt werden.

Der Rat soll am 22. Februar über die Sanierung und Erweiterung beschließen. Zwei Fachausschüsse befassen sich am Mittwoch, 31. Januar, mit dem Vorhaben. Sie tagen für diesen Punkt zusammen und öffentlich ab 19 Uhr im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld. 

Von Andreas Zimmer

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