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Nachrichten „Ich habe das Amt immer gern gemacht“
Umland Hemmingen Nachrichten „Ich habe das Amt immer gern gemacht“
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00:15 16.01.2018
Kerstin Liebelt. Quelle: DANIEL BOEDEKER
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Hemmingen

 Kerstin Liebelt hat die Ehrennadel der Region Hannover in Gold erhalten. Die Arnumerin ist für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Seit Gründung der Region 2001 war sie Abgeordnete. Redakteur Andreas Zimmer hat sich mit ihr über ihre Zeit als Regionsabgeordnete unterhalten und über ihr neues Amt als Landtagsabgeordnete.

Sie waren Abgeordnete seit Gründung der Region Hannover. Mit welchen Emotionen haben Sie die Ehrennadel entgegengenommen?

 Mit gemischten Gefühlen. Ich war 16 Jahre Mitglied der Regionsversammlung. Das ist eine irre, lange Zeit, und ich habe das Amt immer gern gemacht. Aber ich habe jetzt auch eine neue spannende Aufgabe.

 Gab es einen besonderen Erfolg in diesem Zeitraum?

 Ja, das sind die Berufsschulen in der Region, die als Kompetenzzentren auf einen neuen Weg gebracht wurden. Die Schulen sind jetzt gut für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt.

 Und etwas, was hätte besser sein können?

 Das sind eher Kleinigkeiten. Ich musste 2017 beim Regionalen Raumordnungsprogramm mitstimmen und somit für den Ausbau der Windenergie an Standorten, die meines Erachtens nicht alle geeignet sind. 

 Was war die wichtigste Entscheidung für Hemmingen?

 Die Stadtbahn wird verlängert. Bei sehr vielen Entscheidungen ist Hemmingen nur mittelbar beteiligt, sie sind aber trotzdem wichtig. Noch einmal das Beispiel Berufsschulen: Es gibt keine in Hemmingen, aber natürlich sind für Hemmingen Schüler und Betriebe gute und zukunftssichere Berufsschulen von großer Bedeutung .

 Wie war denn die Zusammenarbeit mit dem CDU-Regionsabgeordneten Jan Dingeldey, der ebenfalls in Hemmingen wohnt?

 In der ersten Zeit mit Rot-Grün hatten wir wenig Berührungspunkte, die Zusammenarbeit intensivierte sich natürlich mit Rot-Schwarz

 Wo ist die Ehrennadel jetzt?

 Sie befindet sich im Wohnzimmer und wird bei wichtigen Sitzungen und Veranstaltungen wie zum Beispiel beim Neujahrsempfang der Stadt an meinem Blazer geheftet sein.

 Wie waren die ersten Wochen im Landtag? Meist steht viel Formales am Anfang.

 Das war auch so bis zum ersten Plenum im Dezember. Jetzt geht es endlich mit der inhaltlichen Arbeit los. Die Region Hannover ist ein großes Gebilde, deswegen ist die Arbeit im Landtag in einigen Bereichen gar nicht so viel anders. Man arbeitet mit der Regierung zusammen und muss mehr Formalitäten beachten– das ist neu.

 Sie sind Mitglied im Kultusausschuss.

 Das war auch mein Erstwunsch. In der Region war ich elf Jahre im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport tätig. Durch die Landtagsarbeit komme ich aber auch mit vielen neuen Themen in Kontakt. Demnächst nehme ich an einem Informationsgespräch mit Fachleuten aus der Fischerei teil – für mich ein völlig neues Thema.

 In Hemmingen sind sie Ratsvorsitzende, stellvertretende Ratsfraktionsvorsitzende und Parteichefin der SPD. Wird Ihnen das nicht alles zuviel?

 Die Ämter möchte ich gern weiter bekleiden. Die Ratsarbeit in Hemmingen ist abends, das lässt sich gut mit der Landtagsarbeit in Hannover kombinieren.

 Stimmt es, dass Sie im ZDF-Jahresrückblick zu sehen waren?

 Ja, das stimmt. Ich habe am Abend der Landtagswahl im Oktober 2017 an der Wahlveranstaltung im Alten Rathaus in Hannover teilgenommen und stand bereits mit dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch auf der Bühne. Dann sind weitere Genossen auf die Bühne gekommen und wir haben eine La Ola-Welle gemacht. Das wurde gefilmt, und im Rückblick und auch in der „heute-show“ gezeigt.

Von Andreas Zimmer

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