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Umland Hemmingen Nachrichten Verdienter Beifall bei Premiere der Leine-Bühne
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13:58 22.02.2018
Verschwörerische Tee-Runde (von links): die gierige Bürovorstehern Fabriana Gilder, Dienstmädchen Mary und Lady Chelford. Quelle: Achim von Lüderitz
Hemmingen-Westerfeld

 Ausverkaufte Premiere und lang anhaltender, verdienter Beifall: Mit dem Stück „Der schwarze Abt“ von Edgar Wallace hat die Leine-Bühne Hemmingen am Freitagabend den Nerv des Publikums getroffen. 

Das engagierte Ensemble unter der Leitung von Regisseur Matthias Schiller spielte sich mit großem schauspielerischen Talent in die Herzen der Zuschauer. 160 passen ins Jugend-Kultur-Haus in Hemmingen-Westerfeld. Wie üblich bei den bis zuletzt spannenden Stücken des britischen Krimi-Altmeisters gab es private und geschäftliche Irrungen und Wirrungen, den ein oder anderen Meuchelmord und einen märchenhaften Schatz als Ziel der allgemeinen Begierde, mit dem nicht nur Familienanwalt Lord Arthur Gine – hintergründig gespielt von Rainer Gundlach - sein von Spielschulden geprägtes Leben wieder in geregelte Bahnen lenken will.

Doch kaum hat sich die Leine-Bühne so richtig eingespielt, ist ihre Saison auch schon wieder zu Ende. Zwischen der Uraufführung des Stücks „Der schwarze Abt“ von Edgar Wallace am Freitagabend und der Schlussvorstellung am kommenden Sonntag liegen nur zehn Tage und sechs Aufführungen im Jugend-Kultur-Haus in Hemmingen-Westerfeld. Karten für 10 Euro gibt es nur noch für die Veranstaltungen am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. Februar, jeweils um 19.30 Uhr, unter Telefon (0511) 414143, E-Mail: kontakt@leine-buehne.de. Für die Vorstellung am Sonntag, 25. Februar, 15.30 Uhr, gibt es eine Warteliste.

Bereits seit 2006 gehören die Aufführungen der Leine-Bühne zum festen Bestandteil des kulturellen Geschehens in Hemmingen und Umgebung. Für jeden Geschmack hatte die ambitionierte Laienspielgruppe das Passende parat. So wie Molières „Der eingebildete Kranke“, Gogols „Der Revisor“, „Mein Freund Harvey“ von Mary Chase oder im vergangenen Jahr das Stück „Die Vögel“ von Conor McPherson, an das die Protagonisten nicht die besten Erinnerungen haben, weil wegen Erkrankung zweier Schauspieler nach drei Vorstellungen alle anderen abgesagt werden mussten.

Von Achim von Lüderitz

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