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Nachrichten Neue Krone soll 25.000 Euro kosten
Umland Hemmingen Nachrichten Neue Krone soll 25.000 Euro kosten
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14:23 22.02.2018
Mit Bildmotiven einer Powerpointpräsentation zeigt Reinhard Schütze, wo die Mauerkrone des Mausoleums geschützt werden soll. Quelle: Torsten Lippelt
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Hemmingen

 Ein Projekt, mehrere Geldgeber: Die Mauerkrone des Mausoleums in Hemmingen soll mit Sandstein-Ziegel abgedeckt werden. „Wir kalkulieren aktuell mit bis zu 25.000 Euro an Kosten“, erläuterte Vorsitzender Reinhard Schütze am Freitagabend in der Jahresversammlung des Fördervereins Mausoleum Graf Carl von Alten. 

„Zahlreiche Förderanträge sind gestellt, darunter bei der Region Hannover, dem Landesamt für Denkmalschutz und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bereits eine Förderzusage gemacht.“ Schütze erläuterte, eigentlich sei eine Abdeckung aus Zink ideal. Der Verein könne diese aber nicht vor Diebstahl schützen. Deswegen laufen Kostenvoranfragen für 300 zu fertigende Sandstein-Ziegel mitsamt sogenannter Tropfnase, um Regenwasser vom darunter liegenden Mauerwerk abzuhalten.

Mit der Abdeckung soll das bisher notwendige Auftragen einer Schlämmschicht alle zwei Jahre entfallen – ebenso die Kosten von jeweils 3000 Euro. Die jüngste Schicht wurde kurz vor dem 10. September 2017 aufgetragen, dem Tag des offenen Denkmals, gleichzeitig Regions-Entdeckertag und Tag der Hemminger Denkmalsroute. Mehr als 120 Besucher kamen an dem Sonntag zum Mausoleum.

Wer sich nun über das Projekt näher informieren möchte, kann am 9. März den Tag der offenen Tür in der KGS Hemmingen besuchen. Einen Tag nach dem Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr am 9. September ist, sollen die Arbeiten am Mausoleum beginnen. 

Weitere Themen der Versammlungg im Bürgersaal im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld, an der zwölf der 29 Mitglieder teilgenommen haben:

–Dirk Jüchter übernimmt für ein weiteres Jahr kommissarisch das Amt des Kassenwarts, ebenso Klaus Stüber die Aufgaben des Schriftführers und das neue Mitglied Dirk Oerzen als freiwilliger zweiter Beisitzer.

–Kontrovers diskutiert wurde über die historische Tür des Mausoleums. Fördervereins-Mitbegründer Heinz Wiegmann kritisierte die Umstände der einstigen Sicherung und die Übergabe im vergangenen Jahr. 44 Jahre war die Tür verschwunden. Im April 2017 übergab sie eine Gehrdenerin an den Förderverein. Zu spät, kritisiert Wiegmann. Seit Juni 2017 ist die Tür in der Friedhofskapelle in Hemmingen-Westerfeld untergebracht.

–„2017 war ein interessantes und spannendes Jahr mit einigen Höhepunkten“, blickte Schütze zurück. In seinem mehr als einstündigen Jahresbericht listete er dabei die umfangreiche Arbeit des Fördervereins auf. Das Spektrum reichte dabei unter anderem von der Ehrung seines Amtsvorgängers Dirk Jüchter durch die Region Hannover im Januar 2017, über den Tag der offenen Tür an der KGS, die verbesserte Beschilderung für Mausoleumsbesucher, die 30-Jahr-Feier des Fördervereins im Mai bis hin zu erfolgreich gestellten Anträgen auf Zuschuss der Restaurierungskosten durch die Stadt Hemmingen und die Denkmalschutzabteilung der Region Hannover. 

Von Torsten Lippelt

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