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Neue Schutzkleidung für die Feuerwehr

Hemmingen Neue Schutzkleidung für die Feuerwehr

Die Stadtfeuerwehr ist leistungsfähig und sehr gut aufgestellt. Das geht aus dem neuen Feuerwehrbedarfsplan hervor. Der Fachausschuss hat am Montagabend auch dem Kauf neuer Schutzkleidung zugestimmt.

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Stadtfeuerwehrsprecher Lennart Fieguth (vorn) trägt eine neue Schutzjacke. Stadtbrandmeister Roland Frey (dahinter) hat das heute gängige Modell an. Vielerorts wird aber auch noch die orangefarbene Jacke getragen, die der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Brinkmann angezogen hat.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen.  Die Stadtfeuerwehr Hemmingen ist leistungsfähig und sehr gut aufgestellt. Das geht aus dem aktualisierten Feuerwehrbedarfsplan hervor, den der Ausschuss für Feuerschutz am Montagabend einstimmig befürwortet hat. Das Gremium hat auch dem Kauf neuer Schutzkleidung zugestimmt.

Laut Bedarfsplan werden die gesetzlichen Mindestanforderungen in allen sechs Ortsfeuerwehren „übererfüllt“. Allerdings sind alle Gerätehäuser in die Jahre gekommen. Priorität haben drei Stadtteile. In Arnum sollen die Arbeiten am Um- und Neubau des Gerätehauses Anfang Juni 2018 beginnen. Neben dem Lidl-Markt in Hemmingen-Westerfeld soll ein gemeinsames Gerätehaus mit der Wilkenburger Ortsfeuerwehr errichtet werden. In Harkenbleck würde ein neues Feuerwehrfahrzeug nicht ins Gerätehaus passen. Deswegen ist dort ein Um-, An- oder Neubau vorgesehen. 

Einstimmig hat sich der Feuerschutzausschuss auch für den Kauf neuer Einsatzkleidung ausgesprochen. Bei einem Hausbrand in Wilkenburg im Juli 2017 stellte sich heraus, dass Feuerwehrleute in vielen der etwa 15 Jahre alten, orangefarbenen Jacken nicht mehr ausreichend geschützt sind. „Die Jacken haben nicht so standgehalten wie erwartet“, sagte die Ausschussvorsitzende Anette Wnendt. Ein Satz mit neuer Jacke und Hose in beigegoldener Farbe kostet rund 1000 Euro. In der Stadtfeuerwehr gibt es zurzeit etwa 270 Aktive. Der Ausschuss stimmte dem Kauf grundsätzlich zu, will aber die Höhe der jährlichen Ausgaben bis spätestens 2021 noch klären. Das letzte Wort beim Feuerwehrbedarfsplan und bei der Schutzkleidung hat der Rat, der am 22. Februar tagt.

Von Andreas Zimmer

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